Die Tribute von Panem – tödliche Spiele #rezension

Ist es wirklich schon wieder so lange her? Ja, ich habe ganz schön lange an diesem Buch gesessen, aber das bedeutet lange nicht, dass es mir nicht gefallen hat. Ganz im Gegenteil: Denn, ich war begeistert und freue mich schon darauf, die Fortsetzung zu lesen!
Ich liebe ja schon die Filme, aber wie erwartet ist das Buch um Längen besser. Wenn so ein Buch gehyped wird, kann ich das also voll und ganz nachvollziehen.

Zunächst aber die wichtigen Eckdaten:

Titel: Die Tribute von Panem – tödliche Spiele #Band 1
Autor: Suzanne Collins
Verlag: Oetinger Taschenbuch
ISBN:  3841501346
Seitenanzahl: 416 Seiten
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Inhalt (Quelle: Amazon)
Als Katniss erfährt, dass das Los auf ihre kleine Schwester Prim gefallen ist, zögert sie keinen Moment. Um Prim zu schützen, meldet sie sich an ihrer Stelle für die alljährlich stattfindenden Spiele von Panem – in dem sicheren Wissen, damit ihr eigenes Todesurteil unterschrieben zu haben. Denn von den 24 Kandidaten darf nur ein Einziger überleben! Zusammen mit Peeta, einem Jungen aus ihrem Distrikt, wird Katniss in die Arena geschickt, um sich dem Kampf zu stellen. Sie beide wissen, dass es nur einen Sieger geben kann. Allerdings scheint das Peeta nicht zu kümmern, denn er rettet Katniss das Leben. Sind seine Gefühle ihr gegenüber vielleicht doch nicht nur gespielt, um das Publikum vor den Bildschirmen für sich einzunehmen? Katniss weiß nicht mehr, was sie glauben darf – und vor allem nicht, was sie selbst empfindet….


Die Filme habe ich nun schon mehrmals gesehen und von Anfang an geliebt. Ich konnte nie genug davon bekommen und sie mir immer wieder anschauen. Und wie es dann oft so ist, traut man sich nicht an die Bücher ran. Nicht, weil ich Angst habe, dass mir das Buch nicht gefallen könnte, sonder eher, da ich mich aufregen könnte, weil der Film vielleicht im Schatten stehen könnte. Doch zu meiner Erleichterung war dies hier nicht der Fall.
Natürlich spielten sich beim Lesen die Bilder vom Film vor meinem inneren Auge ab und oft überlegte ich, ob ich eine besagte Stelle kenne oder eben nicht kenne. Und jetzt habe ich erst mal Lust auf die Filme bekommen.
So viel dazu …

Wie es halt ist, konnte man im Buch viel besser mit Katniss fühlen. Die Autorin hat es auch von Anfang an wunderbar beschrieben, wie es Katniss erging. Als sie sich bei der „Verlosung“ für die aktuellen Teilnehmer der Hungerspiele für ihre Schwester Prim meldete, die Vorbereitungen und die Geschehnisse selber. Ihre Gefühle und vor allem ihre Ängste kommen toll zur Geltung, als sie anfangs alleine durch die Arena zieht und stellenweise um ihr Leben bangt, da sie gegen die anderen Tribute kämpfen muss. Ich stelle es mir schrecklich vor, wenn man die Gewissheit hat, dass nur einer der Jugendlichen überleben kann.
Wenn man die Geschichte also nicht kennt, herrscht quasi Spannung pur und das bis zur letzten Seite. Denn, mit der Zeit treten einige – teilweise überraschende – Wendungen auf und es wird definitiv nicht langweilig.
Das Ende ist etwas, … ich würde sagen, knapp gehalten. Aber das ist nicht schlimm, denn natürlich sind die Folgebände bereits lange erschienen und man kann direkt weiter lesen.

Also … wenn ihr Bücher mögt und / oder die Filme aus Panem, dann solltet ihr auch zu diesem Buch greifen. Von mir gibt es eine klare Empfehlung.

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