Psychisch krank und Familie

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Oh, für diesen Beitrag werden mich bestimmt einige hassen. Aber ich habe schon so lange geplant, einen Beitrag über das soziale Umfeld und vor allem über Familie zu schreiben, dass es nun einfach sein muss. Jetzt kommt mir nicht mit: „Hass“ ist aber ein intensives Wort oder: „Dich hasst doch niemand“ … denn doch, ich denke schon, dass das hier einigen gar nicht passt. Aber ich tue es trotzdem. Warum? Weil nun mal nicht immer alles rosa ist und ich die Schnauze gestrichen voll habe. Von Heuchlern.

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Diese Sache mit der Freundschaft

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Ich habe da im Vorbeitrag sowas erwähnt wie … ich bin immer alleine und habe vor allem Angst. Auch vor Kontakte, Menschen, mich zu melden. Tja und da haben wir schon das nächste Problem. Wie soll man somit Freundschaften knüpfen, pflegen, halten … Ist irgendwie schwierig. Aber … warum ist das bei mir eigentlich so?
Ich habe da so eine Idee …

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Es liegt an mir. Nur an mir.

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Es wird mal wieder Zeit für einen Beitrag, oder? Ich habe mir so sehr vorgenommen, meinen Blog zu pflegen. Ach, ich habe mir so vieles vorgenommen und hey … anfangs lief es auch echt gut. Ich habe mir sogar mit der Daylino App Ziele gesetzt. Jeden Tag malen. Jeden Tag lesen. Einmal die Woche shoppen oder nur bummeln. Filme gucken, usw usw … Das sind halt alles Dinge, die ich gerne mache und die mir Spaß bereiten. Abgesehen davon wollte ich meine Freundschaften pflegen. Aber ich versage in allem …

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Zurück zu Hause

Hallo ihr!
Wie ihr seht, ich bin wieder zu Hause. Eigentlich schon seit über zwei Wochen, aber angekommen bin ich noch nicht so ganz. Hinter mir liegen auf jeden Fall teilweise anstrengende, aber auch langweilige vier Wochen Klinikaufenthalt. Die Langeweile und die mangelnden Therapien waren auch der Grund, weswegen ich darum bat, eine Woche früher zu gehen. Da sie es schafften, mich so gut es geht zu stabilisieren, war das auch in Ordnung.
Heute möchte ich einfach ein bisschen davon erzählen, was so los war und wie es weitergehen soll und vor allem, was mich momentan beschäftigt.

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Ich bin dann mal weg …

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​Mich hat heute dann „der“ Anruf erreicht … und zwar sehr spontan.

Morgen ist es schon soweit … ich werde morgen früh noch einen Kaffee zusammen mit meinen Mann trinken, ihm sein Valentinstag Geschenk überreichen und dann geht es gegen 09 Uhr los in die Klinik.

Ich habe absolut keine Ahnung wie lange. Zwei Wochen? Drei, vier oder länger? 

Ich weiß es einfach nicht.

Aber ich bin furchtbar nervös und habe auch ein bisschen Angst. Es ist einfach diese Ungewissheit, die mich echt fertig macht … Ich mag es nicht, wenn etwas auf mich zukommt, das ich nicht kenne und mich somit nicht darauf vorbereiten kann. Außerdem habe ich nach wie vor Angst vor den anderen Patienten. Das ist wirklich schlimm ..

Auf jeden Fall wünsche ich euch bis dahin alles Gute und evtl melde ich mich mal mit einen Zwischenbericht, falls ich an den WEs mal zu Hause bin. 🙂

Bis bald, Yvi

Wenn die Angst die Überhand gewinnt

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Es hat mich nun sehr viel Überwindung gekostet, bzw kostet mich immer noch, diesen Beitrag zu schreiben. Denn irgendwie gleicht es einen Seelenstriptease. Ich verrate euch, wie es in mir aussieht und gehe damit das Risiko ein, dass ich wieder einmal belächelt werde oder sich sogar über mich amüsiert wird. Aber ich weiß auch, dass es da draußen Menschen geht, die es verstehen, denen es vielleicht ähnlich geht und auch welche, die es möglicherweise nicht wissen, aber verstehen wollen. Ich möchte Mut machen. Auch, wenn ich selbst Angst habe. Und deswegen schreibe ich diesen Beitrag.

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Ich bin wieder da – erst mal

Hallo meine Lieben! Ich weiß, auf meinem Blog herrschte lange Ruhe, aber ich lebe noch, so halbwegs zumindest. Es tut mir leid, dass ich diesen, so wie auch meinen anderen Blog, so sehr vernachlässigt habe. Aber privat und vor allem auch gesundheitlich war bei mir jede Menge los und irgendwann ist mir alles über den Kopf gewachsen. Das ging so weit, dass ich kaum noch gelesen habe, wenig gemalt habe und mit dem Schreiben wollen wir erst gar nicht anfangen. Eigentlich habe ich mich irgendwie in meine eigene Welt verzogen und viel zu viel Word of Warcraft gezockt. Für viele vielleicht nicht nachvollziehbar, aber mir hat es in der Zeit irgendwie auch ein bisschen geholfen.

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#pmdd19 – Picture my Day

Mein Tag in Bildern … Ja so halbwegs und für zum 7. Mal. Gestern war es wieder soweit und veranstaltet hat ihn diesmal Anne von neontrauma. Vielen Dank dafür *-*

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Diesmal habe ich allerdings etwas weniger Bilder, als für mich üblich. Oft habe ich es einfach vergessen und außerdem war gestern nicht mein Tag. Meine Laune war nicht die beste und leider hatte ich auch Termine, wo das Handy einfach mal in der Tasche bleiben musste. Kommt vor 🙂

Glück – Was bedeutet das eigentlich?

Bei Bine gibt es ein neues Thema zur #Schreibzeit. Diesmal fragt sie, was für uns Glück bedeutet. Ich habe länger über dieses nachgedacht. Ja, was bedeutet Glück überhaupt? Glück kann man ja wirklich vielseitig betrachten, aber nach und nach wurde mir eines klar, was für mich wirklich Glück bedeutet.

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Manchmal sagt man, dass man einfach mal „Glück“ haben möchte, so wie manch andere. Oft habe ich das Gefühl, dass viele dies auch mit Erfolg verbinden. Ihr Glück vielleicht sogar planen. Aber nein, in den letzten Wochen ist mir eins immer wieder vor Augen gekommen und damit gebe ich sogar mal ein bisschen mehr Blick in mein Privatleben, was ich ja eigentlich so in der Art gar nicht mehr machen wollte. Aber das bedeutet für mich nun mal wahres Glück!

Und zwar ist das mein Mann!

Vor wenigen Tagen (am 03.06.2015) haben wir unseren zehnten Hochzeitstag gefeiert. Wer mich schon etwas länger kennt weiß, dass unsere Ehe nicht nur mit vielen Hochs gefeiert wurde, sondern auch sehr viele Tiefschläge verkraftet hat, inklusive 2 Trennungen, eine sogar häuslich. Und wer mich wirklich kennt weiß auch, dass ich oft ein ziemlich fieser Mensch sein kann / konnte und oft mal Dinge sage, die mir hinterher wieder leid tun. Manchmal gehen diese Dinge auch ordentlich unter die Gürtellinie und können verletztend sein. Ja, es ist nicht immer alles rosa.

Mein Mann bekommt dies natürlich in erste Reihe mit und jeder normale Mensch hätte hier wohl schon Reißaus genommen. Ich sage ganz ehrlich, ich würde mit mir nicht zusammenleben wollen. So verrückt es sich auch anhört! Aber mein Mann macht in diesen Moment auf Durchzug und hält es bereits seit 13 Jahre mit mir aus, davon 10 Jahre Ehe. Aber nicht, dass das schon alles wäre, denn dann wäre es ja ganz „gewöhnlich“ und genau das, macht es noch mal zu etwas Besonders. Mein Mann zeigt mir noch immer seine Liebe, er bringt hier und da mal eine Kleinigkeit mit und weiß unsere Daten, wie zB Hochzeitstag und offiziellen ZusammenseinTag oft besser, als ich.

Ist das noch alles so selbstverständlich? Nein, ich glaube nicht. Immer wieder höre ich von anderen, dass sie meist nur noch nebeneinanderher leben, sich kaum noch etwas zu sagen haben, oder das Gegenüber wie Scheiße behandeln. Ich sehe es doch zB bei meinem Vater, wie er zu meiner Mutter ist. Mal ist alles Friede, Freude, Eierkuchen und an vielen Tagen behandelt er sie wie Abschaum. Und das seit fast 50 Jahre. Ja, man kann auch ewig zusammen, aber noch lange nicht glücklich sein.

Ich möchte mir gar keinen anderen Mann an meiner Seite mehr vorstellen, denn mit meinen habe ich wortwörtlich wirkliches Glück gehabt. Er nimmt mich so, wie ich bin. Mit allen Macken und Kanten und nörgert nie, aber auch wirklich NIE an mir rum. Er akzeptiert mich einfach und dafür liebe ich ihn.

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Da waren die Haare ab

Seit Wochen war ich nun am Jammern. Meine Haare haben mich durch und durch genervt und waren dazu auch noch völlig kaputt und zwar so richtig! Ich wollte einfach eine totale Veränderung und hatte ganz genaue Vorstellungen! Da das jetzt mal etwas Gewagte war, stand für mich eigentlich fest, dass ich damit zu meinen Lieblingsfriseur gehe. Denn dort war ich bisher ausnahmslos immer zufrieden. Na ja okay, eine Ausnahme gab es, aber da ging es um das Ergebnis der Farbe und das kann ja immer anders ausfallen, als gehofft / gewünscht.

Okay, es gab also erst mal Vorher Fotos.

Gut, ich bin also zum Friseur. Extra früh bin ich losgefahren, damit ich auch bloß eine der Ersten war, was dann auch so war, denn ich brauchte nicht warten und nichts. Sie fragte, was es sein darf und wollte mich dann erst mal davon abbringen. Ohne Scheiß, nur die Handfläche lang, wollte sie mir abschneiden. Für mich stand aber fest, dass ich einen kurzen Schnitt haben will oder vielleicht sogar einen Sidecut. Sidecut sagte sie mir sofort, dass sie mir das nicht macht, warum auch immer! Wir hatten ohne Scheiß, bestimmt eine halbe Stunde (oder länger) diskutiert und langsam war ich auch etwas genervt. Aber man denkt ja immer positiv …

Irgendwann fing sie dann auch an zu schneiden und auf einmal lagen die bei mir auf den Schultern. Hmm … Schultern? Ich hatte ihr ein Bild mitgebracht, soooo ungefähr wollte ich das haben und NICHT anders. Na ja, dass es nicht exakt so werden wird, war klar, aber es war doch eine Vorlage. Nun ja, sie meinte dann, wenn sie dann die Stufen drin hat usw, würde es ja so aussehen. Hmm … Nee, hab gesagt – weiter ab! Nein, wir machen erst mal und dann, wenn sie auch gestylt sind, dann würde ich sehen und wenn es mir dann nicht gefällt, können wir ja immer noch mal ran. Hmm … Okay, ich war mittlerweile genervt und hab gedacht … Soll sie halt machen, sie wird schon sehen …

Gesagt getan. Fertig. Ich gucke. Nee … Ich sah aus, wie ein braves Schulmädchen. Sie war dann wohl etwas beleidigt, sie musste ja immerhin noch mal von vorne beginnen, aber das war mir egal.

Fertig. Ich gucke. Hmm … Kam dem auf dem Bild immer noch nicht nahe und ich sagte ihr das dann natürlich auch. Da meinte sie, wenn ich dann die Farbe drauf hab und die style, würde das ja gaaanz anders aussehen. Ich solle also erst mal nach Hause und die färben und stylen und wenn es mir dann immer noch nicht gefällt, dann kann ich ja wieder kommen und das reklamieren.

Mittlerweile sah ich nämlich so aus … Okay … Ich bezweifelte wohl, dass Farbe und Styling, DAS wie gewollt erscheinen lassen kann, aber dann wollen wir mal. Ich färbte mir also meine Haare.

Das Mädel auf der Packung ist übrigens meine Inspiration und genau SO wollte ich meinen Kopf haben. Na ja, zumindest die Haare. Ähnlichkeit? Nicht im geringsten!

Ich hab mich extra geschminkt und ja, die Haare sind auch gestylt. Da ist Gel, Schaum und Spray drin, aber sie sehen bei weitem nicht aus, wie auf dem Bild! Sie sind vieeel zu lang und vor allem an den Seiten zu grade. Ich war erst am überlegen, das zu reklamieren, allerdings ist mir das wirklich zu blöd. Ich habe mich jetzt damit abgefunden und werde so 4 – 6 Wochen warten und dann zu einen anderen Friseur gehen. Denn dort war ich das letzte Mal.

Viele meinen wohl, das würde mir stehen, aber es ist MEIN Kopf und ICH bin damit nicht glücklich! Es ist einfach nicht das, was ich mir vorgestellt habe und außerdem finde ich, ist es eine Frechheit, mit der Kundin ewig zu diskutieren. Wenn eine Kundin sagt ab, dann ab und nicht machen, was die Friseurin will, oder sehe ich da etwas falsch?

Die Haarfarbe ist übrigens intensiver, als auf dem Bild. Warum das rot da nicht so rüberkommt, ist mir ein Rätsel …