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Short Stories #12 Traditionen

Ich war wirklich gespannt, was uns diesmal bei Bine & Andrea als Thema erwartet, wenn es wieder Short Stories heißt! Als ich dann auf was eigenes geguckt habe, dachte ich nur „Wow, ich glaube ich werde verrückt!“ Sie haben meine inneren Wünsche gehört und werden diese tolle Aktion im neuen Jahr weiter führen! Ich freue mich riesig darüber, denn das hier ist bisher eine meiner liebsten Blogparaden, bei der ich mitgemacht habe! Ein ganz großes Dankeschön hierfür und eure tollen Ideen!

So, nun genug davon und wir kommen zum Thema.

tradition

Habt Ihr welche? Was darf im Dezember auf gar keinen Fall fehlen, ausfallen, anders sein? Erzählt mal!

Na klar haben wir welche! Der Dezember ist sogar der einzige Monat, in dem wir eine ganz bestimmte Pärchen Tradition haben und wirklich immer versuchen, daran fest zu halten.

Wie ich ja bereits in meinem letzten Blogpost im Wochenrückblick gepostet habe, wir waren in Essen auf den Lichterwochen. Das ist für uns total wichtig. Wir planen diesen Ausflug meistens schon im Oktober, da es für uns sehr schwierig ist, das kleine Monster mal zu einer Oma zu kriegen und wie viele meiner Leser wissen, wir unternehmen als Pärchen schon sehr wenig. Das hier ist ein Muss. Seit nun vier oder fünf Jahren sind wir jedes Jahr dort, aber einfach nur hinfahren reicht nicht. Wir haben sogar einen ziemlich genauen Ablauf.

Wir fahren gegen Mittag mit dem Zug los und stürzen uns dort meistens erst mal auf eine Fressbude. Da vorne direkt der Pole steht, gibt es für uns auch immer sofort Bigos. Anschließend schlendern wir einfach drauf los, gucken hier und gucken da und futtern und trinken Glühwein. Meist wird das Ganze noch mal mit einem Besuch im Primark verbunden, denn eine meiner eigenen Traditionen ist es – ich fahre ohne Schal los, friere und muss mir also einen kaufen. Natürlich werden auch viele Fotos geschossen und ganz wichtig ist immer das große Riesenrad.

Dann treffen wir eigentlich auch immer auf irgendwelche Straßenmusiker und wenn mir das gefällt, dann bleibe ich auch gerne dort so lange stehen, bis sie leider wieder abziehen müssen. Dies Jahr stand ich sogar da und hab geweint, weil es einfach so rührend und schön war. Ich glaube an dem Typen werde ich mich ewig erinnern.

Wenn wir dann irgendwann unsere Füße nicht mehr spüren und genug durchgefroren sind, fahren wir sogar meist freiwillig mit dem Bus nach Hause. Das dauert wohl bestimmt zwei Stunden aber es ist einfach viel schöner, als mit der S-Bahn zu fahren. Leider fiel das dies Jahr aus, wir blieben etwas länger und der letzte Bus fuhr uns vor der Nase weg.

Short Stories #5 I love to blog

Wie ich es bereits erwähnt habe, ich wollte mich nun mal nach und nach an sämtliche alte Themen der Short Stories Blog Parade von Bine & Andrea ransetzen. Heute komme ich also zum fünften Thema – I love to blog.

Warum hast Du angefangen zu bloggen? Was hat Dir das Bloggen bereits gebracht? Wann schreibst Du Deine Postings? Was ist für Dich wichtiger- Text oder Fotos? Welche Art von Blog schreibst Du? Food-Blog? Lifestyle-Blog? Mami-Blog? Deko-Blog? Politik-Blog? Buch-Blog? Bloggst Du nur für Dich oder verfolgst Du mit Deinem Blog andere Ziele? Sind Dir Kooperationen mit anderen Bloggern oder Unternehmen wichtig oder eher nicht? Hast Du durch’s Bloggen neue Menschen kennen gelernt oder möchtest Du das vielleicht gar nicht? Fragen über Fragen…. erzähl doch mal!

Genau, Fragen über Fragen und ich fange nun einmal an.

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Also, ich hatte jetzt zuerst gedacht, ich krame mal Screenshots von all meinen alten Blog Themes raus, aber natürlich finde ich diese nicht alle. Wie wahrscheinlich meine längeren Verfolger bereits wissen, das Outfit meines Blogs wechselt schon einmal und ich habe wirklich lange gebraucht, um mich wirklich mit einem richtig anzufreunden und das fest zu halten. Angefangen habe ich mit dem ganz bekannten WordPress Theme Twelve, was wohl auch verrät, dass ich im Jahr 2012 angefangen habe, zu bloggen. Meine alten Themes habe ich immer möglichst bunt gestalten mit selbst gebastelten Scrapbild Hintergründen. Irgendwann konnte ich dies aber auch nicht mehr sehen und habe zu dem WordPress Theme BeautySite von Theme Pix gewechselt. Eine Weile gefiel mir das auch ganz gut, aber irgendwann hat es einfach gereicht und so wechselte ich zu Mantra von Cryout Creations. Das Theme habe ich auch wirklich lange gehalten, ich habe es wohl mal hier und da farblich neu angepasst, aber ich nutze das echt lange. Das aktuelle Sugar & Spice von Webtuts nutze ich nun seit Juni 2014. Ich denke auch, dass ich dies eine Weile noch halten werde, dieses nutze ich sogar ebenfalls auf meinen Autoren Blog, jedoch in einer anderen Farbe. Ich liebe es einfach.

Warum habe ich angefangen? Ich weiß nicht, es war wie damals, als ich mit meinem ersten Forum angefangen hatte, ich suchte einfach nach etwas Neuem und irgendwie war das gerade voll ‚in‘ und ich wollte einfach mal schauen, wie das so ist. Ich hatte vorher immer nur eine Homepage, aber das erstellt man einmal und das wars. Ein Blog bringt immer etwas frisches und man kann sich toll austoben, wenn man mag. Ich hatte gerade mal geguckt, wann ich meinen ersten Post schrieb. Das war genau am 03. Mai 2012 und damals nutze ich noch blogspot. Zu WordPress bin ich erst viel später gekommen.

Was mir das Bloggen bereits gebracht hat? Keine Ahnung, ich habe neue Kontakte geknüpft, ein neues Hobby gefunden, welches ich sehr liebe und es motiviert mich, immer öfters Fotos zu knippsen, welche ich dann hier posten kann.

Wann ich meine Postings schreibe? Oh, das ist ganz unterschiedlich, manchmal schreibe ich morgens, sofern ich die Zeit dazu habe oder am Abend, wenn die Kleine im Bett ist. Tagsüber ganz selten, es kommt schon mal vor, aber eher selten.

Was ist für mich wichtiger- Text oder Fotos? Hach ja … Ich sage mal eine gesunde Mischung aus beidem aber da ich keinen reinen Foto Blog habe, kommt es auch schon mal vor, dass ich nur reine Text Beiträge schreibe. Ich würde gerne mal mehr Bilder rein bringen, aber nur wenn es sich halt ergibt. Deswegen mache ich zum Beispiel auch unheimlich immer beim Picture my Day mit, denn dann kann ich den Blog einmal ordentlich mit Fotos sprengen.

Welche Art von Blog schreibe ich? Alles? Ich würde sagen, eine gesunde Mischung von vielem. Ich veröffentliche gerne getestete Rezepte, mache gerne bei Blog Paraden mit, poste regelmäßig den Freitagsfüller oder auch mal Montagsstarter, schreibe hier meine Buch Rezensionen oder schreibe einfach mal frei raus, was mir gerade im Kopf herum schwirrt.

Habe ich durch’s Bloggen neue Menschen kennen gelernt oder möchte ich das vielleicht gar nicht? Ja, ganz eindeutig, ich habe einige neue Menschen kennen gelernt und die eine oder andere hat sogar mittlerweile einen Platz in meinem Herzen ergattern können. Es wurden Telefonnummern ausgetauscht und regelmäßig Kontakt gehalten. Für sowas bin ich eigentlich recht offen, ich lerne gerne neue Menschen kennen und tausche mich sehr gerne aus und wenn dann die Chemie zwischen einen stimmt, warum nicht?

Gut, das waren jetzt ganz viele Antworten auf ganz viele Fragen und ich hoffe, ihr hattet Spaß beim Lesen. An die anderen Themen werde ich mich natürlich auch noch ran setzen und nach und nach hier veröffentlichen.

Short Stories #11 Musik deines Lebens

Diesmal ziemlich pünktlich zum Start des neuen Monats, nämlich November, folgt hier das elfte Thema der Short Stories Blog Parade von Bine und Andrea.

Heute übrigens ohne viel drumherum geschreibe, ich mag direkt auf das Thema eingehen. Allerdings muss ich vorweg noch unbedingt erwähnen, dass dies bisher für mich eine der tollsten Aktionen war, in denen ich mitgemacht habe. Besonders deswegen, da diese Blog Parade so vielfältig ist, jedoch bin ich erst ab dem 6. Thema, damals Tageszeit, mit rein gehüpft, weil ich aber die vorigen Themen mindestens genauso toll finde, werde ich diese nun nach und nach abarbeiten. Das könnt ihr übrigens auch, also wenn euch diese Short Stories Aktion gefällt, dann keine Scheu, bei Bine und Andrea findet ihr alle Themen, sowie auch die Regeln dazu, fein säuberlich aufgelistet.

musik

Wie das Thema bereits verrät, heute geht es um die Musik Deines Lebens, also mein Leben.

Musik ist bei mir so ein Ding, eines welches irgendwie immer vorhanden sein muss. Natürlich mag ich es manchmal auch ganz still und ruhig, aber wenn Musik läuft, dann kann ich mich einfach am Besten entspannen.

Schon immer habe ich einen Fable für die dunkle Musik gehabt, ich stehe total auf Nightwish und Within Temptation. Mein Mann bekommt dann immer eine Krise, wenn dies auch schon mal lauter gemacht werden muss, sobald gewisse Titel laufen. Besonders der Titel Faster von Within Temptation. Ich liebe nicht nur dieses Lied, nein … auch das Video kann ich mir auf Dauerschleife bei You Tube angucken.

Natürlich läuft dieser auch jetzt wieder! ♥

Während ich mein erstes Buch geschrieben habe, hat mich dieser Song ständig begleitet und lief manchmal auf Dauerschleife.

Aber natürlich höre ich auch andere Musik, manchmal. Ich steh total auf die Musik von die toten Hosen, die Ärzte, Freiwild, Haudegen, Unheilig, Onkelz aber ich höre auch sehr gerne Alanis Morisette, Xavier Naidoo, Philipp Poisel, usw.

Also wie ihr merkt, ich kann schon vielfältig sein.

Früher habe ich eine Weile auch gerne Bass dabei gehabt, habe Trance und Techno gehört, aber das war nur eine Phase und mittlerweile kann ich dieses Bumm Bumm absolut nicht mehr ertragen. Was gar nicht geht – wenn zu viel Bass drin ist, dann ist mein Kopf jedes Mal kurz vorm durchdrehen. (damit ein Gruß an den Nachbarn)

Short Stories #10

Kaum zu glauben, dass dies schon die zehnte Runde der Short Stories Aktion ist, ich habe diesem schon entgegen gefiebert und es doch nicht sofort geschafft, aber jetzt endlich.

Natürlich habe ich mir hier auch wieder ein paar Gedanken gemacht, Bine und Andrea geben jeden Monat ein Thema vor und dann kann man drauf los schreiben, ich finde dies wirklich total genial und würde mich freuen, wenn es im nächsten Jahr wieder so etwas geben würde.

Diesen Monat geht es um das Thema Gemütlichkeit und davon bräuchte ich momentan ein bisschen mehr.

gemütlichkeit

Was bedeutet für mich Gemütlichkeit? Gemütlichkeit bedeutet vor allem Ruhe, denn sonst kann ich nicht entspannen, dabei brauche ich gute Musik, Wärme und je nach Laune kann ich mich dann auf meine Couch werfen und einfach nur lesen oder ich verziehe mich nach hinten ins Schlafzimmer in meine kleine Ecke und schreibe.

In letzter Zeit kann ich hierbei am besten Ruhe bekommen und empfinde es weitaus gemütlicher. (Abgesehen von dem unbequemen Stuhl) Hierbei habe ich dann immer meine geliebten Yankee Candles an. Besonders jetzt, zur kälter werdenden Jahreszeit, sind meistens die Weihnachts und Winterdüfte in Benutzung. Mein Mann bekommt hierbei immer eine Krise, er bekommt davon auch schon mal Kopfweh, ich finde das jedoch total toll. Wenn dann auch noch schöne Musik läuft, ist alles perfekt.

candles

Was dabei natürlich nicht fehlen darf, dass wäre zum Beispiel warmer Kakao oder Latte Macchiato – dafür könnte ich sterben und kann das auch noch locker am frühen Abend trinken und nicht zu vergessen, denn das ist besonders wichtig, ich brauche warme Füße! Also habe ich in den letzten Tagen immer zwei Paar Socken an, einmal Knöchelsocken und darüber gestrickte Wollsocken. Wie ich bereits sagte, ich brauche Wärme, damit ich es gemütlich empfinden kann und das geht mit kalten Füßen überhaupt nicht!

Short Stories #9 – Fernweh

Heute möchte ich mich dem nächsten Thema der Aktion von Bine & Andrea von was eigenes widmen, der Short Stories. Diesmal mit dem Thema Fernweh.

Vorab schon mal, dieses ist nun mein vierter Beitrag hierzu, ich habe mich nun entschlossen, demnächst auch noch einige der vorigen Themen in Angriff zu nehmen. Ich finde diese Blogger Aktion einfach total genial und wenn dies euch auch interessiert, na dann greift zu Tastatur und Blog und haut in die Tasten!

fernweh

Gut, Fernweh = Urlaub oder einfach mal raus aus der Hütte!

Direkt im Urlaub war ich dieses Jahr leider nicht, aber dennoch habe ich ein ziemlich nettes Jahr hinter mir gebracht, was Ausflüge oder einfach mal raus angeht.

Unter anderem bin ich ja grad ganz frisch aus der Kur zurück. Allerdings eine reine Mutter Kur – also komplett ohne Kinder und Männer. Urlaub? Nein, so ist das nicht! Ich war da wirklich auf Achse, stand oft unter Strom aber habe trotzdem nur das gemacht was mir Spaß macht! Und ich habe gleichzeitig jede Menge für meine Gesundheit getan. Ich bin wohl nun keine zehn Kilo leichter, aber es fühlt sich beinahe so an. So gut wie in den letzten Tagen habe ich mich ewig nicht gefühlt!

Wo war ich sonst noch so?

Wir waren ganz oft bei meinen Eltern. Gut, ist wohl nicht wirklich Ausflug oder Urlaub oder sonstiges, aber die Aussicht lässt einen beinahe an Urlaubsfeeling erinnern. Einfach da sitzen, nichts tun, nette Unterhaltung und ein Ausblick, auf den manch einer wirklich neidisch sein kann. Vor allem wenn manche sowas jeden Tag haben können, wo wir dann wiederum einfach auf Parkplätze, graue Straßen und Verkehr gucken.

Das schöne daran ist, das wir dieses immer zu 95 % mit dem Fahrrad erledigen. Also eine Stunde hin und eine Stunde zurück, eine wunderschöne Strecke am Kanal entlang. Gut, letzte Mal wollten wir dann mal was anderes – also wurde der Weg durch die Haard gewählt. Scheiße nie wieder … Auf ein extremes auf und ab durch den Wald! :)

Wir waren u.a. auch ab und an in Essen oder in Oberhausen. Nächsten Monat, genauer gesagt am 04. Oktober 2014 wird es uns auch noch nach Oberhausen auf die Dampfer Messe treiben. Anschließend ist noch (wenn die Zeit es noch zulässt) eine kleine Shopping Tour in Oberhausen CentrO geplant. Ich liebe es!

Und ansonsten? Garten – jede Menge aber nicht nur.

Urlaub – also richtig mit Familie wäre auch mal toll! Da bin ich eigentlich für vieles offen. Am liebsten würde ich mal wieder ans Meer, aber dann allerdings nicht in Deutschland. Ob das jedoch so finanziell alles möglich ist, ist wohl eher unwahrscheinlich. Zumindest aktuell. Aber ich gebe mich auch gerne mit kleinen Dingen zufrieden, einfach ein schönes Hotel mit großem Pool und tolle Umgebung. Mal schauen was wir so im nächsten Jahr oder im übernächsten Jahr anstreben…

Short Stories #8 – Wer bist du?

Bine und Andrea von was eigenes stellen die nächste Frage zur Verfügung, eine Frage dich ich manchmal selber gerne beantwortet hätte.

wer-bist-du-short-stories-jolijou-was-eigenesJa, wer ich bin wisst ihr ja, oder? Ich bin das kleine (oder auch große) verrückte Etwas, was vor der Tastatur sitzt, wenn hier Beiträge getippt werden. Aber was steckt in mir? Ein ganz großes Chaos würde ich sagen.

Ich habe immer gedacht, das ich eigentlich recht unkompliziert wäre, aber ich glaube da täusche ich mich. Naja, im Bezug auf Essen ist das vielleicht so, ich esse fast alles. Aber wirklich nur fast und es gibt doch noch viele Ausnahmen. Denn nur weil ich alles esse, bedeutet das nicht das ich auch alles mag! Das ist ein Unterschied. Ich wurde als Kind so erzogen das ich alles probieren muss, bevor ich sage das ich etwas nicht mag. So kam es zB auch schon das ich in Frankreich Froschschenkel gegessen habe. Und hey, das schmeckt wie Hühnchen mit Shrimps Aroma aber verdammt lecker! In manchen Dingen bin ich auch ein Widerspruch meiner selbst. Wenn ich zB weiß das wir zu X fahren, und da ich dort schon öfters ekliges ungewürztes Essen essen musste, graut es mir davor… „Mag ich nicht, ess ich nicht.“ Aber man ist ja höflich und dann isst man halt nur ein bisschen.

Zu Hause würde mir das aber im Traum nicht einfallen – was ich nicht mag, das koche ich erst gar nicht. Da kann sich mein Mann auf den Kopf stellen. Er freut sich zB schon total, wenn ich in Kur bin, dann kann er endlich Fischstäbchen mit Spinat und Kartoffelpüree essen, das ist ein Essen was es hier alle 2 Jahre mal gibt, abends bestelle ich mir dann meist ne Pizza weil ich mittags nur ein paar Fischstäbchen gegessen habe. ☺

Als wir gestern bei meinen Eltern waren, da ist uns mal wieder aufgefallen, wie ähnlich mein Vater und ich uns doch sind. Wir sind beide gleich doof, machen die gleichen Scherze, regen uns über den selben Schwachsinn auf und schaukeln und selber natürlich auch hoch. Und wenn wir etwas wollen dann wollen wir das auch und dann wird das gemacht, egal wie und mit was aber es wird knallhart durchgezogen. Den einzigen Unterschied den ich habe, wenn etwas dann nicht klappt dann fresse ich die Wut in mir rein und sammle es dort. Letztens habe ich aber einfach mal Musik schön laut aufgedreht.

Was Musik angeht, ich stehe total auf Deutschrock. Schon immer. Auch Poprock und „normalen“ Rock aber mein Favorit ist und bleibt Deutschrock und umso lauter umso besser. Ich höre zB total gerne, nein nochmal, ich liebe die Musik von Frei.Wild, Haudegen, tote Hosen, Staubkind, Luxuslärm, Unheilig, Christina Stürmer, Nickelback und alles was sich in diesen Bereichen bewegt. Aber ich höre auch „normale“ Musik, muss ich ja – ich hab ja nen Mann hier der Rockmusik gar nicht mag. Ich sag euch, das ist verdammt schwierig. Wenn es nach ihn gehen würde, dann würde hier nur „utz utz utz bumm utz utz utz“ laufen oder „Ninaaaaaaa“ *würg* … Naja er ist nicht mehr ganz so schlimm, er hört ja kaum noch Musik und wenn, dann nur über Kopfhörer. Und ich dann aus meinen Popel Boxen. Ich brauche unbedingt mal wieder was großes!

Jetzt grade fragte ich ihn was er da guckt, „die Wollnys.“ Das ist etwas was ich gar nicht mag. Ja, auch im TV Bereich sind wir schwarz und bunt. Er bunt ich schwarz. Er guckt sämtlichen Serien Kram rauf und runter. Ich hasse Serien. Die einzige Ausnahme ist Alles was zählt und gute Zeiten schlechte Zeiten, da stehe ich zu, ich liebe diese beiden Serien total. Etwas kitsch muss ich in meinen Leben ja auch haben. Ansonsten gucke ich nur Filme oder mal Shows. Filme dürfen es alles mögliche sein, kommt einfach auf den Inhalt und / oder den Schauspieler an. Am liebsten aber Horror,  Psycho (ja so richtig blutig), Thriller, Fantasy, Drama oder auch mal Komödien und ganz selten mal ne Liebesschnulze.  Shows sind verschieden, ich steh natürlich auf DSDS (ja war klar…) Schlag den Raab, Frauentausch (manchmal – wird ja auch immer schlechter), und diverse Reportagen dann mal…

Blumen gibt es kaum welche die ich mag. Grünpflanzen für die Wohnung oder Rosen und Tulpen. Ich bin kein Gartenmensch, ich geb es zu. Wir haben wohl einen Garten aber mir ist es scheiß egal ob wir den nun bald verlieren oder nicht. Ich sitze wohl gerne drin und lese da und genieße die frische Luft aber ich hasse es von den Nachbarn begafft zu werden. Die eine steht da wortwörtlich vor einen und gafft dich die ganze Zeit an. Und wenn du dann zurück guckst, dann grinst sie doof und haut ab. Boah ich hasse die so und bin froh wenn wir hier weg sind. Außerdem bin ich kein Mensch der in Erde rumwühlt und die Blümchen pflegt. Ich kann es wohl schön finden aber haben muss ich das nicht. Unser aktueller Garten würde den Wettbewerb für den ungepflegtesten und hochgewachsenen Unkraut Wildwuchs bekommen, ganz ehrlich. Mir reicht ein Balkon, eine Tasse Kaffee und meine Ruhe!

Meine Ruhe ist ein Punkt der mir unheimlich wichtig ist und ich brauche immer mal wieder alle paar Tage ein paar Stunden Ruhe für mich. Zurück ziehen und alleine sein. Nachdenken, Kopf aufräumen, Kraft sammeln, und vieles mehr. Allerdings bin ich kein Mensch, der selber Ruhe ausstrahlt. Ich werde schnell nervös, laut und bin immer eigentlich immer unter Strom. Ich habe manchmal das Gefühl, als könnte ich mein Herz gegen meine Brust klopfen spüren. Lass mich hier raus!

Ich bin auch nicht der freundlichste Mensch, ja das gebe ich zu. Ich kann ein richtiges Arschloch sein, glaubt wahrscheinlich keiner – ich zeig es ja auch nicht jeden. Aber ich denke viele wissen was ich meine. Letztens zB da lief ich mal durch Kaufland, war ziemlich genervt weil vor mir zwei Frauen mit den Einkaufswagen am trödeln waren – links rechts links rechts und ich wollte nur vorbei, da hab ich natürlich erst gehandelt, dann gedacht „Boah, kann sich der fette Arsch mal entscheiden ob links oder rechts….“ Ähm… *hust* … ich trage Hosengröße 46 so eben noch xD … Aber es war mir total peinlich irgendwie. Ja, manchmal hab ich dann auch wieder sehr schnell nen schlechtes Gewissen, aber dann scheiß ich mir fast in die Hose und trau mich nicht „Entschuldigung ich bin doof“ zu sagen…

Ich sag immer, ich bin „sozial behindert“ … Ich habe ein extremes Problem mit anderen Menschen umzugehen. Ich bin sehr vorsichtig und mag mich selten auf andere einlassen, ich würde gerne aber da ist eine Blockade und die ist so sehr eingerostet das ich immer noch nicht den passenden Rostlöser gefunden habe, um die zu lösen.

Ich bin auch nachtragend. Ich sag wohl immer das das nicht stimmt, aber das ist gelogen. Ich vergesse nicht und wenn ich auf jemanden sauer bin dann bleibt es auch meistens dabei. Wenn ich merke das ich Menschen egal werde, ich keine Antworten mehr bekomme und sich andere immer seltener melden, dann brauche ich sie nicht mehr. Ich bin da ganz empfindlich. Ich lebe lieber ohne Freunde als mit falschen oder mit welchen die es nicht nötig haben sich mal zu melden oder sehen zu lassen. Und wenn mir Menschen dann nur eine Option geben um Kontakt zu halten, dann lasse ich sie auch fallen, denn ich lasse mich nicht unter Druck setzen. Da bin ich dann echt stur.

Was ich sonst so mache? Ach ja, vieles und nichts… das ich gerne lese und so das wisst ihr ja eh, da schreibe ich ja nichts neues. In zehn Tagen, am 13.08.2014, fahre ich nach Wertach in die Kur. Danach, wenn ich am 03.09.2014 zurück komme, gehe ich am 08.09.2014 wieder zur Schule. Ich mache meinen FOS (Fach Ober Schule) nach und will mich dann ab Dezember für eine Ausbildung für eine Screen & Mediengestaltung Ausbildung bewerben. Boah drückt mir bloß die Daumen!!! Ich will das schaffen und ich muss es. Denn als ich beim Arbeitsamt saß und sie fragte was passiert wenn ich das nicht schaffe, habe ich gesagt „Egal was passiert, zu euren scheiß Verein komme ich nicht zurück. Bevor ich wieder von Hartz4 lebe gehe ich Flaschen sammeln!“ Und mein Wort steht.

Ich will ein unabhängiger Mensch sein, soviel steht fest.

So, und ich glaube nun habe ich euch genug zugeschrieben, ich hoffe ihr hattet Spaß an meinen Beitrag und seit nicht zu sehr erschrocken, wie scheiße ich doch auch sein kann, aber hey – mal ehrlich … steckt nicht in jeden von uns ein kleines Arschloch? ;)

Und manchmal kann ich auch lieb und nett sein ☺

Short Stories #7 – Entschleunigung

Momentan steht bei mir wirklich einiges Kopf. Viel zu viel zu erledigen und alles muss gemacht werden. Nebenbei stehen da die Vorbereitungen für die Schule, Gedanken um die Kur, Aufbau des neuen beruflichen Abschnitt, Haushalt, Kind, Küche, ach ja … und da war ja mal sowas wie ein Privatleben und Hobbys und sowas…

Passend zu mein ganzes Chaos kommen grade Bine und Andrea mit dem nächsten Thema zur Short Stories Aktion. Diesmal soll es um die Entschleunigung gehen.

Wie ist es bei Euch? Seid Ihr auch ausgepowert und freut Ihr Euch auch auf etwas Entschleunigung? Wie werdet Ihr das anstellen? Wo werdet Ihr entspannen, Kraft tanken, zur Ruhe kommen und alles etwas langsamer angehen lassen?

entschleunigung

Also ja, ausgepowert bin ich momentan durch und durch. Ich glaube bei mir steht das Barometer grade ganz oben im roten Bereich, die Luft zum atmen wird immer geringer und die Wände kommen immer näher. Zeit zum ausrasten?

Bei mir herrscht aktuell wirklich Chaos. Ich bin grade voll dabei mir beruflich was eigenes aufzubauen, stehe voll unter Strom, der kreative Teil wird immer geringer und der Druck immer größer. Meist ist es leider so, das ich mir diesen „Stress“ selber irgendwo mache, ist leider eine negative Eigenschaft von mir. „Locker bleiben“ ist die Devise! Aber mach das mal so eben wenn du das jahrelang nicht drauf hattest. Außerdem heißt es ja für mich ab September Schulbank drücke. Eigentlich freue ich mich darauf auch total! Aber Gnade über mich, ich habe es bisher weniger geschafft, als mir lieb ist, mich darauf wirklich vorzubereiten. Ich nehme es mir jeden Tag vor aber dann kommt immer irgendwas dazwischen und wie ich nun mal bin … am liebsten alles gleichzeitig. Klappt aber nicht. Mein Haushalt schreit momentan auch förmlich nach mehr Zuwendung. Vor allem die Wäsche – denn das ist wirklich mein Part und manchmal ist es schon so das man morgens seine Socken aus dem Korb raus suchen muss, weil ich am Tag zuvor einfach abends kein Nerv mehr hatte, dies nun auch noch alles zusammen zulegen.

Und dann ist da ja noch bald die Kur. Meine persönliche Entschleunigung! Zumindest im großen Sinne. Boah ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich darauf freue! Endlich mal aus diesen chaotischen Alltag raus. Neue Kraft tanken die ich wirklich brauche. Kreativität, Kraft für die Schule, Motivation für den Haushalt, und ganz wichtig … meine Gesundheit irgendwie nebenbei in den Griff zu bekommen.

Sonst war es ja immer so – lesen oder bloggen bringt mich wieder etwas runter. Aber in mein kreatives Loch ist irgendwie auch das Schreiben da mit rein gefallen. Komisch oder? Und lesen? Wenn ich nicht abends immer so müde und ausgelaugt wäre, würde das wahrscheinlich auch besser gehen. Tagsüber? Hach ja … aufraffen und Auszeit gönnen? Ne, klappt leider nicht. Hier geht grade ein kleines Biest durch eine furchtbare Phase durch wo man wirklich keine Ruhe hat, mal nachmittags zu lesen.

Ich hoffe einfach, das die Kur es schafft mir ganz ganz viel Kraft zu geben für die kommenden Monate. Aber eins weiß ich – der Stress, den ich momentan habe, der ist nicht umsonst und am Ende werde ich drüber lächeln. Also – Augen zu und durch!

Short Stories #6 – Tageszeit

Andrea und Bine haben ein neues Projekt gestartet. Naja was heißt neu, eigentlich besteht dies schon eine Weile, aber da ich erst vor kurzem drauf aufmerksam wurde und eh mehr bloggen wollte, mir es gefiel und ich solch Aktionen eh liebe, passt mir das ganz gut.

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Sinn und Zweck ist es hier, einfach mal zu schreiben, eigene Geschichten warum und wieso und das alles zu einem vorgegebenen Thema. Wer mitmachen will findet hier die Regeln dazu!

Diesen Monat geht es um die Tagezeit. Welche meine liebste Tageszeit, wann ich was am liebsten mache und vor allem warum!?

Gut, dann will ich mich mal dran versuchen.

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Eigentlich brauche ich hier gar nicht lange nachdenken. Mein Tag beginnt gewöhnlich um 06.00 Uhr. Wenn ich nicht so wie in den letzten Tagen verschlafe oder einfach nochmal 30 Minuten zum schlummern brauche. Ich stehe dann auf, schlendere durch meine Wohnung und mache die Rolläden hoch, koche Kaffee, geh aufs Klo und ab ins Bad. Das übliche halt. Gegen 07.30 Uhr ist dann auch die Kleine im KiGa und dann fängt mein Tag richtig an. Ich weiß nicht, die ersten eineinhalb Stunden verfliegen morgens immer ratz fatz. Vor allem wenn man eh verschläft. Aber sobald Pia im KiGa ist heißt es hier Ruhe. Bevor dann meine Arbeit oder Termine anfangen brauche ich erst mal ein bis zwei Kaffee. Gaaaanz in Ruhe und stört mich bloß nicht dabei. Hierbei gucke ich dann auf Facebook nach meinen Nachrichten, beantworte diese, checke meine Emails und plane in Ruhe meinen Tag. Ich brauche diese Zeit morgens einfach um wirklich wach zu werden.

Habe ich diese Zeit nicht, dann kann es schon mal durchaus sein, das ich ungemütlich werde und mich lieber niemand nerven sollte. „Oha, Yvi hat morgens keinen Kaffee in Ruhe gehabt!“

Danach zieht der Tag mal so – mal so an mir vorbei. Entweder sitze ich an irgendeinen Design, plane was neues oder mache diverses am Haushalt, erledige Termine, und und und und … Wenn schönes Wetter ist und es meine Zeit zulässt verziehe ich mich auch schon mal in den Garten, aber da hat man hier nicht wirklich Ruhe.

Ab September wird das dann natürlich bei mir anders aussehen, da ich dann wieder zur Schule gehe, bin dann mal gespannt, aber da ich eh erst so 07.30 Uhr los muss wird das dann auch zeitlich mit meinen morgendlichen Pflicht Kaffee hin hauen, ansonsten zicke ich halt meine gesamte Klasse an. :)

Meine Nachmittage sind eigentlich für mich relativ. Da wird mal dies mal das gemacht, aber nichts großes erwähnenswerte.

Ab 20 Uhr rum ist dann noch mal Showtime. Das heißt nun wird der PC ausgeschaltet (wir reden nicht vom Laptop) und dann hau ich mich auf Couch. Lesen oder Film mit Männe. Das ist dann so ab und an unsere gemeinsame Zweisamkeit und das was uns gemeinsam Spaß macht. Das ist mir mittlerweile sehr wichtig. Ab und zu schalten wir auch entweder die XBox oder die Wii an und spielen irgendwas. Wenn er aber irgendwas bestimmtes gucken will dann schnappe ich mir mein aktuelles Buch und lese ein paar Kapitel. Der Tagesausklang sozusagen.

Was bei mir auch Priorität hat – meine Nacht wenn ich schlafe… stört mich jemand in meinen Schlaf ist der nächste Tag zwecks schlechte Laune vorprogrammiert.

Also kurz und knapp – meine wichtigsten Tageszeiten sind bei mir der frühe Morgen und der späte Abend – alles dazwischen ist wohl nicht unwichtig aber laufen nebenbei ab.

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