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Tag Archives: Schreibzeit

Hallo Herbst #schreibzeit

Es ist Herbst *yeah* und bei Bine von was eigenes findet sich dazu heute ein passendes Schreibzeit Thema.

Ich habe den Herbst schon lange herbei gesehnt und tue dies eigentlich jedes Jahr. Ich mag den Herbst, so wie er ist. Viele jammern natürlich wegen dem nassen Wetter, weil es langsam kälter wird und sich desöfteren Wind und Sturm aufmacht. Aber mal ganz ehrlich? Das Wetter kann es vielen nicht mehr recht machen und wie Bine ja auch erwähnte, hört man immer öfters, dass viele sagen – früher war alles besser.

Ja. Also ich empfand die Winter früher als schöner. Ich kann mich noch an richtig viel Schnee erinnern und angenehme Sommermonate. Nicht so eklig heiß, wie heute. Ebenso hatte ich im Frühling nie so große Probleme mit meinen tausenden Allergien, die sich dann bis in den Sommer reinziehen. Aber der Herbst? An dem hatte ich noch nie etwas auszusetzen. Heute freue ich mich immer, wenn es im Sommer zuuuu heiß war, dass es sich damit im Herbst wieder abkühlt und außerdem bringt der Herbst viel schönere Farben mit sich.

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Die Fotos sind bereits 4 (!) Jahre alt, aber eben weil ich sie so liebe, musste ich sie behalten.

Davon abgesehen finde ich es unheimlich toll, wenn ich abends auf meiner Couch oder im Bett liege und der Regen vorm Fenster prasselt. Dabei liest es sich besonders schön. Das entspannt mich aber auch tagsüber bei der Arbeit.

Übrigens fragt Bine auch, ob es eine Jahreszeit gibt, die wir gar nicht mögen. Japp. Das wäre bei mir der Frühling und vor allem der Sommer. Der Frühling ist es einfach nur, weil das die Jahreszeit ist, in der sich meine Allergien bemerkbar machen und auf Dauer nervt das fürchterlich. Außerdem habe ich das Gefühl, als würde das jedes Jahr schlimmer werden. Und der Sommer ist mir zu heiß. Wenn die Temperaturen zu hoch steigen und es dabei am besten noch schön ordentlich schwül ist, spielt mein Kreislauf nicht mit und so verstecke ich mich meist in der kühlen Wohnung. Schön ist dann was anderes.

Ich finde allgemein Kälte angenehmer, als Hitze. Vor Kälte kann man sich schützen, aber Hitze? Was will man machen? Sich nackt ausziehen? Wohl eher kaum. Nein, da kommt mir der Herbst schon ganz recht, denn hier kühlt es sich dann langsam wieder ab und die Vorfreude auf dem Winter wächst. Denn den liebe ich am meisten! :)

Bloggen und Alltag

Bei Bine geht es weiter mit der Schreibzeit. Diesmal möchte sie von uns wissen, wie wir das so mit dem Alltag und dem Blog meistern. Jeder von uns hat ja einen anderen Alltag, dazu gehört oft Arbeit, Familie, div. andere Hobbys und dann ist dazwischen noch so ein Blog, der gepflegt werden möchte … Wie geht das?

bloggen und alltag

Ganz ehrlich? Ich weiß manchmal selbst nicht so ganz, wie ich das so alles mache. Ich mache es einfach, wie es gerade passt. Als ich 2012 mit dem Blog angefangen habe, hatte ich nur so dies und das geschrieben, mal ein Bildchen, mal ein kurzes Statement, usw … Unter anderem auch sehr viel privates, was mittlerweile aber gelöscht wurde. Ich hatte absolut keine Orientierung, es war viel mehr ein Selbstversuch.

Irgendwann versuchte ich, herauszufinden, was ich mit dem Blog will und vor allem, worüber ich überhaupt bloggen will. Mal waren es mehr Rezepte, mal Rezensionen, dann wieder mehr Gedankengänge oder ich habe bei Blogparaden mitgemacht. Dann dachte ich mal, ich müsse mindestens jeden zweiten Tag einen Blogbeitrag schreiben, aber das ging gar nicht. Allerdings habe ich da noch nicht vorgeschrieben.

Am liebsten kümmere ich mich morgens um meinen Blog, denn abends bin ich oft zu kaputt. Schließlich gibt es auch hier einen Haushalt, Kind, Katzen, Arbeit und Hobbys, wie zB lesen und mein Forum. Also tippe ich die Beiträge oft vor und plane. Ich weiß aber zB, dass ich montags bei Buchfresserchen die Montagsfrage beantworten will, also wird kein Beitrag für Montag geplant. Donnerstag kommt mein Wiegetagbeitrag, Freitag der Füller und Sonntag der Wochenrückblick. Sprich, … die meisten Beiträge die ihr hier lest (wie auch dieser hier) wurden irgendwann geschrieben und dann so geplant, dass sie zeitlich passen und nicht mit einen anderen zusammen online gehen. Heute ist zB Sonntag, aber … aha … eigentlich ist Dienstag. Na? Ihr wisst, was ich meine, oder?

Natürlich wurde ich auch oft gefragt, wie ich das alles mache. Denn oft sieht es ja so aus, als würde ich tatsächlich jeden Tag bloggen. Manchmal tue ich das, aber wie bereits erwähnt, morgens. Morgens habe ich noch so halbwegs meine Ruhe und sitze hier gemütlich mit meinen Kaffee. Der Stress kommt erst danach. Termine, Arbeit, Haushalt, … nebenbei wollen auch die Katzen ständig bespaßt werden, Kind versorgt, einkaufen, … was man halt so macht.

Was natürlich nicht so einfach ist, … ich versuche mich gerade mit dem Blog neu zu orientieren. Vor kurzerm schrieb ich, dass ich keine Rezensionen mehr schreiben werde. Will ich das denn wirklich? Eigentlich habe ich das immer gerne getan, aber darf ich das noch? Wahrscheinlich ist das eine sehr schwierige Frage. Ich habe auf anderen Blogs, die bei Schreibzeit mitmachen gelesen, dass sie ihren Blog mit ihrem Hobby verbinden. Macht eigentlich Sinn und das tut doch jeder irgendwie, oder? Mein größtes und liebstes Hobby ist das lesen UND mein Blog. Ich habe bisher immer über das geschrieben, was mir gerade in den Kopf kommt und vor allem, wenn ich Lust drauf habe. Freitag gab es zB keinen FF. Ich hatte einfach keine Lust dazu … darf man auch mal.

Im Großen und Ganzen … Mein Blog kommt meist morgens zum Zug, der Alltag folgt danach. Obwohl der Blog schon beinahe zum Alltag dazugehört. ☺

Glück – Was bedeutet das eigentlich?

Bei Bine gibt es ein neues Thema zur #Schreibzeit. Diesmal fragt sie, was für uns Glück bedeutet. Ich habe länger über dieses nachgedacht. Ja, was bedeutet Glück überhaupt? Glück kann man ja wirklich vielseitig betrachten, aber nach und nach wurde mir eines klar, was für mich wirklich Glück bedeutet.

glück

Manchmal sagt man, dass man einfach mal „Glück“ haben möchte, so wie manch andere. Oft habe ich das Gefühl, dass viele dies auch mit Erfolg verbinden. Ihr Glück vielleicht sogar planen. Aber nein, in den letzten Wochen ist mir eins immer wieder vor Augen gekommen und damit gebe ich sogar mal ein bisschen mehr Blick in mein Privatleben, was ich ja eigentlich so in der Art gar nicht mehr machen wollte. Aber das bedeutet für mich nun mal wahres Glück!

Und zwar ist das mein Mann!

Vor wenigen Tagen (am 03.06.2015) haben wir unseren zehnten Hochzeitstag gefeiert. Wer mich schon etwas länger kennt weiß, dass unsere Ehe nicht nur mit vielen Hochs gefeiert wurde, sondern auch sehr viele Tiefschläge verkraftet hat, inklusive 2 Trennungen, eine sogar häuslich. Und wer mich wirklich kennt weiß auch, dass ich oft ein ziemlich fieser Mensch sein kann / konnte und oft mal Dinge sage, die mir hinterher wieder leid tun. Manchmal gehen diese Dinge auch ordentlich unter die Gürtellinie und können verletztend sein. Ja, es ist nicht immer alles rosa.

Mein Mann bekommt dies natürlich in erste Reihe mit und jeder normale Mensch hätte hier wohl schon Reißaus genommen. Ich sage ganz ehrlich, ich würde mit mir nicht zusammenleben wollen. So verrückt es sich auch anhört! Aber mein Mann macht in diesen Moment auf Durchzug und hält es bereits seit 13 Jahre mit mir aus, davon 10 Jahre Ehe. Aber nicht, dass das schon alles wäre, denn dann wäre es ja ganz „gewöhnlich“ und genau das, macht es noch mal zu etwas Besonders. Mein Mann zeigt mir noch immer seine Liebe, er bringt hier und da mal eine Kleinigkeit mit und weiß unsere Daten, wie zB Hochzeitstag und offiziellen ZusammenseinTag oft besser, als ich.

Ist das noch alles so selbstverständlich? Nein, ich glaube nicht. Immer wieder höre ich von anderen, dass sie meist nur noch nebeneinanderher leben, sich kaum noch etwas zu sagen haben, oder das Gegenüber wie Scheiße behandeln. Ich sehe es doch zB bei meinem Vater, wie er zu meiner Mutter ist. Mal ist alles Friede, Freude, Eierkuchen und an vielen Tagen behandelt er sie wie Abschaum. Und das seit fast 50 Jahre. Ja, man kann auch ewig zusammen, aber noch lange nicht glücklich sein.

Ich möchte mir gar keinen anderen Mann an meiner Seite mehr vorstellen, denn mit meinen habe ich wortwörtlich wirkliches Glück gehabt. Er nimmt mich so, wie ich bin. Mit allen Macken und Kanten und nörgert nie, aber auch wirklich NIE an mir rum. Er akzeptiert mich einfach und dafür liebe ich ihn.

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Im Moment …

Bine von was eigenes hat in diesen Monat mal einfaches Thema. Wenig für die grauen Zellen, aber dennoch toll.

im moment

… denke ich: Eigentlich viel zu viel. Ständig nehme ich mir vor, alles etwas gelassener zu sehen, klappt aber nicht. Mein Kopf ist voll mit Dingen, die vielleicht oft gar nicht so wichtig sind. Aber über mich sagt man eigentlich ständig, dass ich mir zu viele Gedanken mache. Worüber ich aber ganz häufig nachdenke, was mache ich falsch, dass ich mir ständig den Hintern aufreißen muss, um etwas zu erreichen und es anderen einfach so hinterher getragen wird, ohne dass sie etwas tun müssen.

… mag ich: Meinen neuen Verdampfer für die E-Kippe und meine endlich ergatterte Jacke bei New Yorker für den Sommer. Außerdem mag ich nach wie vor Ruhe und Kontakt mit meinen Freunden.

… mag ich nicht: (Hier schließe ich mich Bine an) Meine nicht grau- sondern weiße Haare. Jaaa! Sie sind WEISS! Und es sind nicht gerade wenige und das beweist wohl, dass ich mir eindeutig zu viele Gedanken mache. Wir haben alle in der Familie früh (eigentlich) graue Haare gehabt, aber hey … ich bin noch keine 35 und WILL noch keine weißen Haare! Deswegen werde ich auch die Tage nach dm und tönen und das in Zukunft regelmäßiger, als üblich!

… fühle ich: Ein bisschen Neid. Warum? Eben weil ich mir den Hintern aufreiße und nichts passiert und andere …? Hmm na ja, egal. Aber ich fühle auch Freude, denn ich in den letzten Wochen geht es mir großteils einfach gut und darüber freue ich mich halt!

… trage ich: Wie immer am liebsten Jeans und Sweatshirts oder T-Shirts. Ich war diesbezüglich schon immer der sportliche und bequeme Typ und mag mir nicht irgendwelchen Modetrends aneignen. Zu Hause laufe ich fast ausschließlich in bequemen Hosen herum. Allerdings musste ich meine Schuhe wegwerfen, leider kaputt. :( Aber … ich bleibe bei Turnschuhe!

… brauche ich: Am besten einen Coach, der mich 24 Stunden motiviert, durchzuziehen, was ich mir vornehme und mich zwingt, ruhiger zu werden. Ich bin beinahe konstant nervös und aufgebracht und das macht müde und kaputt. Mittlerweile komme ich morgens recht schwer aus dem Bett und bin erst mal ewig nicht munter zu bekommen.

… nervt mich: Gewisse Menschen. Ich kann einfach nicht drüber hinwegsehen, weil ich täglich damit konfrontriert werde und na ja …

… will ich: Ruhe. Ganz. Viel. Ruhe. Und. Zeit. Und. Durchhaltevermögen. Kann es sein, dass ich mich wiederhole? Aber hey … ich WILL auch, dass das Wetter sich endlich mal entscheidet und den Schalter auf warm UND trocken lässt, damit wir endlich mal im Garten weitermachen können!

… höre ich: Am meisten Nickelback. Ich hatte mir vor einiger Zeit mal was Neues von denen geholt, okay … ist vielleicht nicht sooo neu, aber es ist neu auf meiner Festplatte und läuft manchmal hoch und runter.

… mache ich: Das, wozu ich grad Lust hab. Ich arbeite genug und habe keine Zeit, um mir Gedanken zu machen, ob andere mit meinem Handeln zufrieden sind. Ich mache einfach mehr für mich und ausschließlich nur noch das, was mir Spaß macht.

… esse ich: Viel zu viel ungesundes. *Nase rümpf* … Von ständiger Übelkeit begleitet und grauenhafte Gelüste und NEIN, ich bin nicht schwanger. Vielleicht kommen zu meinen WEISSEN Haaren jetzt auch die Wechseljahre? oO

… trinke ich: Leider keinen Macciato mehr, da meine Tassimo kaputt ist. *schnief* Und da ich nun mal ein Kaffee-Junkie bin, muss ich gezwungenerweise auf Filterkaffee gehen und *würgs* (vielleicht ist mir ja deswegen so schlecht?)

… rieche ich: Immer wieder Duftkerzen! Ich lieeebe sie und muss ständig welche um mich haben.

… vermisse ich: Meine Tassimo *schluchz*

… bedaure ich: Ohhh böse! *dreckig grins* Nein, dazu schreibe ich mal ausnahmsweise nichts! Obwohl … ich bedaure sehr, dass ich nicht eher gehandelt habe und mir viel zu oft viel zu viel gefallen lassen habe.

… träume ich: Urlaub! Also so richtig Urlaub! Urlaub vom Alltag, von Verpflichtungen und all den Dingen, mit denen man sich beschäftigen muss, obwohl man es eigentlich gar nicht will. Also mal eine richtige Pause und das am Besten am Meer mit Wellness-Hotel und allem drum und dran.

… danke ich: All meinen Freunden, die mich verstehen und nehmen, wie ich bin, ohne, dass sie sich versuchen zu verformen oder mir Meinungen aufdrängen wollen. Dafür, dass sie nicht böse sind, wenn ich mich mal wieder ewig und drei Tage nicht melde und sie wissen, dass ich sie trotzdem mag!

Demut

Puh … Da hat Bine uns ja mal was aufgetischt. In ihrem aktuellen Thema der Schreibzeit handelt es sich nämlich um Demut … Ach du scheiße, dachte ich nur und war am überlegen, diesen Monat einfach mal auszusetzen.

Aber der Begriff hat mich dann nicht so recht losgelassen und ich wollte mich der Aufgabe stellen.

demutWie dann wahrscheinlich die meisten habe ich mich erst mal durch die anderen Beiträge geklickt, denn auch wenn Bine dazu sehr anregende Erkärungen geschrieben hat, wurde ich mein Fragezeichen über dem Kopf nicht los.

Hmm und nun? Demut ist ja immer so eine Sache. Ich glaube mit Demut kann man viel mehr verbinden, als man wirklich denkt.

Google mal nach dem Wort: Demut

die Bereitschaft, etwas als Gegebenheit hinzunehmen, nicht darüber zu klagen und sich selbst als eher unwichtig zu betrachten

Synonyme zu Demut

Ergebenheit, Hingabe, Opferbereitschaft; (gehoben) Ergebung; (bildungssprachlich) Devotion; (veraltet) Humilität

Können wir aber immer noch nichts mit anfangen, oder doch? Ergebenheit, hmm ja … aber wie fasst man das nun in Worte und bringt es auch noch am Besten klar und verständlich rüber?

Man ergibt sich, man erkennt einen Fehler, man wird gedemütigt? Gedemütigt werden und Demut erkennen, sind aber zwei verschiedene paar Schuhe.

Bine hat dazu was ganz tolle geschrieben, was ich mal zitieren möchte.

Jeder empfindet Demut bestimmt anders. Der eine verbindet es mit Dankbarkeit, der andere mit Erniedrigung. Wieder andere verbinden sie mit Schwäche oder vielleicht mit Gelassenheit. Ich finde nicht, dass man sich erniedrigt, wenn man dankbar ist oder Schwäche zeigt.

Und nun gebe ich mal meinen Senf dazu ab. Jeder Mensch hat schwache Momente, aber die wenigsten können das wirklich eingestehen und erkennen. Ich glaube, wenn man wirklich erkennt, dass man mal etwas nicht kann, wie man es gerne möchte, dann ist das viel mehr Stärke, als sie sich vielleicht in diesen Moment denken.

Man ergibt sich vor sich selber, man gesteht sich etwas ein. Jeder Mensch möchte stark sein, er möchte etwas erreichen und lächelnd mit erhobenen Kopf durch die Straßen laufen. Man erkennt ihn als selbstbewusst und stark, aber innerlich kann es ganz anders aussehen. Man ist schwach, zeigt es aber nicht. Wie soll man das gelassen sehen? Kann man es gelassen sehen, wenn man weiß, dass man etwas nicht schafft und andere mit den Finger auf einen zeigen? Nein.

Man erkennt es und sieht es ein. Es gibt immer jemanden, der besser ist. Wir sind keine geborenen Götter, aber Krieger und Krieger kämpfen.

Aber eins ist so oder so klar … Demut tut weh und Schmerz tut niemanden gut, zumindest nicht am Anfang. Sobald man dies aber erkennt und weiß, wie man damit umgehen kann, kann das ein sehr befreiendes Gefühl sein und sich vermutlich sogar sehr gut anfühlen.

Auf freudeundmeditation.com habe ich was ganz tolles gefunden, was ich zum Schluss noch zitieren möchte.

Demut ist kein Zeichen von Feigheit. Seelenvolle Demut ist vielmehr eine Form göttlicher Kraft. Demut ist die Stärke der Seele. Was wir im Himmel “Demut” nennen, nennen wir auf der Erde “Stärke”. Wenn sich die Kraft der Seele offenbart, tut sie es durch Demut.

kraft

Mein Blog ein Tagebuch?

Diesen Monat ist das neue Thema von Bine’s Schreibzeit wirklich interessant.

blog tagebuch

Mein Blog ein privates Tagebuch? Ähm … neee, eigentlich gar nicht. (mehr)

Ich bin ganz ehrlich, als ich damals mit meinen Blog angefangen habe, da war hier wirklich alles privat. Ich könnte nun schreiben was und warum und wieso ich früher gebloggt hatte, aber da ich diese Beiträge komplett gelöscht habe, mache ich das nicht. Eben weil es privat ist und niemanden im www etwas angeht.

Ich schreibe natürlich immer noch gerne offen und was hier so abgeht usw, aber wie auch Bine das bei sich schreibt, all das sind Dinge, die ich auch einen wildfremden Menschen erzählen würde. Denn das sind doch die Leser eigentlich. Wir kennen uns aus dem Netz, aber wissen wir, wer da wirklich hinter sitzt? Vielleicht bin ich nun paranoid, aber da bin ich dann doch schon mal fünf Schritte zurück gegangen.

Ich wurde auch schon ganz oft gefragt, warum ich hier nie über meine Kinder schreibe, immerhin war das doch mal so. Kinder haben meiner Meinung nach nichts im Netz zu suchen und schon mal gar nicht Fotos. Das ist eben privat!

Mein Blog ist mein Hobby. Ein Ausgleich vom oft stressigen Alltag. Ich blogge über Dinge, was mir Spaß macht und wenn ich mal keine Lust hab, dann mache ich das nicht.

Ganz interessant in Bines Beitrag:

Was bedeutet für Euch Euer Blog? Ist er tatsächlich ein privates Tagebuch? Schreibt Ihr wirklich nur für Euch? Ganz ehrlich? Oder möchtet Ihr vielleicht doch, dass Eure Stimme da draussen gehört und wahrgenommen wird? Ist da vielleicht diese kleine Stimme im Ohr, die einem sagt: Mal sehen, wieviele meinen Post lesen werden und wieviele ihren Senf dazugeben? Und seid Ihr dann eventuell enttäuscht, wenn es weniger als erhofft sind?

Ähm, mal ganz ehrlich. Klar, ich blogge für mich. Weil es mir Spaß macht. ABER nicht nur für mich. Natürlich will ich Kommentare und Feedback und Meinungen und all das, was ein Blogger halt so wünscht. Sonst könnte ich doch die Kommentarfunktion ausschalten, was ich übrigens bei manchen Beiträgen auch schon mal gemacht hatte.

schreibtisch

Ich hatte die Tage ja meinen Blog aufgeräumt und mal so geguckt, was und wo die meisten Leute kommentiert hatten, denn in den letzten Wochen bekam ich kaum noch Kommentare und ganz ehrlich? Ich war mega beleidigt deswegen. Man denkt sich dann halt, dass man uninteressant ist und es die Leute nen Scheiß interessiert. Ich bin vielleicht nicht gerade das beste Beispiel, denn ich kommentiere auch nicht oft. Aber ich lebe auch nicht nach dem Motto „Wie du mir, so ich dir“.

Was mir aufgefallen war, früher, als meine Beiträge fast ausschließlich nur privat waren, hatte ich massig Kommentare. Beinahe jeder Beitrag hatte Kommentare von anderen Bloggern. Die waren teilweise schon Jahre nicht mehr hier. Warum? Weil es nichts mehr zu erzählen gibt?

Aber Tagebuch ist ja auch relativ. Ich schreibe ja auch zB im Wochenrückblick wie es mir so ging und was ich so getan habe, usw. Aber eben das, was nicht privat ist. Ich glaube mein Blog ist so nen gemischtes Ding, aber null privat. Will ich nicht. Kann ich nicht. Mach ich nicht.

Netzwerken … Leser bekommen

Und da ist es schon wieder Zeit für einen #Schreibzeit Beitrag. Ich hatte ja letzten Monat bereits erwähnt, dass Bine nun aus den #Short Stories quasi ein neues Thema gemacht hat und da wollte ich natürlich weiterhin dabei sein. Nein, nicht weil dabei sein alles ist, sondern weil es mir einfach Spaß macht und bei Blogparaden eh gerne dabei bin. … Wenn sie mir dann auch gefallen.

Naja, wie gesagt … Diesmal geht es um die Sache mit den Netzwerken.netzwerkenDAS ist eine gute Frage.

Wie seht Ihr das? Wie macht Ihr auf Euch und Euren Blog aufmerksam? Welche Tipps und Tricks habt Ihr auf Lager? Ist Euch der Austausch, das Vernetzen, das Kommentieren und die Zahl der Leser wichtig oder habt Ihr vielleicht ein ganz anderes Ziel mit Eurem Blog vor Augen? Auf welchen Plattformen treibt Ihr Euch am liebsten rum? Welche nutzt Ihr, um Euren Blog bekannter zu machen? Facebook? Instagram? Twitter?

Ja, wie sehe ich das oder … Wie mache ich das? Keine Ahnung! Ich mache es einfach. Tipps und Tricks habe ich ehrlich gesagt überhaupt nicht und mittlerweile ist es mir auch etwas egal. Das war aber mal anders!

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich damals verzweifelt Leser haben wollte. Ich habe mich eine Zeit auch sehr viel in Communitys, Foren oder Facebook Gruppen ausgetauscht aber heute? Ich hab da kaum noch Zeit für und bin ehrlich gesagt froh, wenn ich überhaupt noch Zeit für meinen eigenen Kram finde.

Ich würde lügen, wenn ich schreiben würde, dass es mir schnurz egal ist wie viele Leser ich habe. Natürlich freue ich mich immer über Leser und Kommentare, aber ich finde leider selten die Zeit auch wirklich regelmäßig bei anderen vorbei zu schauen. Ist einfach so. Ich lese wohl die anderen Blogs aber kommentieren tue ich immer seltener. Mal ja – mal nein. Das ist auch größtenteils launenbedingt. Früher hatte ich immer das Gefühl, dabei unter einen gewissen Zwang zu stehen. Hast du woanders kommentiert, dann musstest du auch stündlich gucken, ob eine Antwort kommt und ggf. zurück antworten. Das habe ich dann auch getan und irgendwann gemerkt – die Blogger die bei mir kommentieren scheinen dies anders zu sehen. Stempel da gelassen und tschüss. Irgendwann ist das dann auch im Sand verlaufen und heute sehe ich das alles lockerer.

Trotzdem mag ich mich vernetzen, aber halt anders als es mal war. Ich teile meine Links auf meine Facebook Seite, auf Twitter und G+. Ich mag wohl G+ mittlerweile mehr, aber sehe mehr Erfolg in Facebook. Dort bekomme ich sichtbar mehr klicks und likes oder auch mal Kommentare. Ja genau – auf Facebook kommen sie dann, egal ob per PN oder als Kommentar – aber kaum noch auf dem Blog. Das finde ich persönlich wohl schade, aber ist halt so und gut.

fb

Natürlich freue ich mich auch über Likes auf meine FB Seite – da ist die Wahrscheinlichkeit auch am größten, dass man wirklich alles mitbekommt. Denn dort schreibe ich auch mal einfach nur so just 4 fun. Was dann wiederrum auf Twitter oder G+ so gut wie gar nicht passiert.

Ich war auch mal am überlegen, mich bei Instagram anzumelden. Aber was soll ich da?

Facebook führt hier also ganz klar. Ich spielte sogar schon mit dem Gedanken, meine Blogbeiträge auf Facebook nur noch über meine Seite zu teilen, also nicht mehr privat! Warum? Weil ich einfach Freunde in meiner Liste habe, da denke ich mir manchmal – och nee … die brauchen auch nicht alles wissen. Meine Freunde kennen ja auch alle meinen Blog? Lesen sie ihn alle? Nö! Familie? Nö!

Mein Blog ist also quasi komplett meins und das teile ich mit meinen Lesern … aber gut … Ich mach es dann einfach und was kommt, das kommt dann von alleine und großartig unternehme ich gar nichts mehr. Ich habe wie gesagt einfach nicht mehr die Zeit um regelmäßig Communitys zu pflegen und mag mich da nicht mehr verpflichten.

Gut, das wars dann auch soweit dazu. Ich glaube mehr habe ich gerade nicht dazu zu schreiben. ☺

Planlos ins neue Jahr

2014 habe ich bei der Blogparade Short Stories mitgemacht. Wie bereits angekündigt wurde, soll diese tolle Blogparade in 2015 weitergehen. Allerdings hat Bine ein wenig umgebastelt. Das ganze nennt sich nun nicht mehr Short Stories, sondern Schreibzeit. Schaut einfach mal bei ihr vorbei, alle nötigen Infos findet ihr direkt auf ihren Blog.

Das erste Thema beginnt gerade passend, planlos ins neue Jahr. Ich bin wohl etwas spät mit meinen Beitrag, aber naja … wird ja niemand gehetzt. ☺

planlos

Planlos passt ja eigentlich gar nicht zu mir. Normalerweise besteht mein ganzes Leben aus Plänen. Ich ändere nur gerne mal spontan ab, aber dies Jahr? Wie die Faust aufs Auge!

Ich habe mir keine Vorsätze für dies Jahr vorgenommen – nur To Do’s. Aber irgendwie bin ich auch da absolut planlos. Dieses Jahr läuft bei mir in der Tat echt anders als sonst. Ich bin auf jeden Fall motiviert, mit dem weiterzumachen, womit ich 2014 angefangen habe. Nämlich meine Bücher, abnehmen, Wohnung machen, usw … Aber nimmt man sich das nicht jedes Jahr vor?

Wir machen auf jeden Fall ganz klar den Garten. Sobald es nur anähernd warm genug ist, fangen wir an. Das Beet kommt weg! Ich hasse Gartenarbeit und Männe kommt da eh nie aus den Kram. Das Beet sieht jedes Jahr eher aus wie ein Unkrautzuchtgebiet. Oder so ähnlich … Nee, geht gar nicht. Wir haben geplant dort Rasen zu sähen und zwei oder drei Blumenkübel hinzusetzen, worin dann Rosen kommen werden. Das reicht. Außerdem wird die eine Seite dicht gemacht, damit man dort etwas mehr Ruhe hat und ich da dann auch meine Bücher ungestört schreiben kann.

Wie und was mit der Wohnung gemacht wird, ist noch ungewiss. Wir wollten eigentlich das große Schlafzimmer mit dem Kinderzimmer tauschen. Aber das wird wohl auch erst einmal im Frühjahr geschehen. Ist ja immer eine Kostenfrage.

Ansonsten will ich mich jetzt, wie ich bereits erwähnte, um ein Fitness Studio kümmern. Nächste Woche habe ich den Termin und dann sehen wir mal weiter.

Tja … und das wars auch schon mit dem Thema Pläne für 2015. Ich habe nämlich keine weiteren mehr. Ich weiß noch, letztes Jahr habe ich mir in meinem Kalender sämtliche Kino Termine eingetragen, Messe Besuch, usw … Auf der Messe waren wir und vielleicht fahren wir auch dies Jahr wieder hin. Kino brauche ich gar nicht aufschreiben. Wir kommen eh nicht mehr ins Kino und von daher … Ich würde auch unheimlich gerne mal auf die Leipziger Buchmesse fahren, aber da fehlen mir leider die Möglichkeiten. Alleine mag ich nicht, ich habe aber auch niemanden der mitfahren würde und wenn ich Männe mitnehmen würde, dann hätte ich niemanden, der auf das Kind aufpasst. Also hat sich das auch erledigt.

Blogmäßig weiß ich immer noch nichts. Ich werde hier bei der Schreibzeit mitmachen, die SUB Destroyer Challenge und sonst? Ich bin da voll planlos

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