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Demut

Puh … Da hat Bine uns ja mal was aufgetischt. In ihrem aktuellen Thema der Schreibzeit handelt es sich nämlich um Demut … Ach du scheiße, dachte ich nur und war am überlegen, diesen Monat einfach mal auszusetzen.

Aber der Begriff hat mich dann nicht so recht losgelassen und ich wollte mich der Aufgabe stellen.

demutWie dann wahrscheinlich die meisten habe ich mich erst mal durch die anderen Beiträge geklickt, denn auch wenn Bine dazu sehr anregende Erkärungen geschrieben hat, wurde ich mein Fragezeichen über dem Kopf nicht los.

Hmm und nun? Demut ist ja immer so eine Sache. Ich glaube mit Demut kann man viel mehr verbinden, als man wirklich denkt.

Google mal nach dem Wort: Demut

die Bereitschaft, etwas als Gegebenheit hinzunehmen, nicht darüber zu klagen und sich selbst als eher unwichtig zu betrachten

Synonyme zu Demut

Ergebenheit, Hingabe, Opferbereitschaft; (gehoben) Ergebung; (bildungssprachlich) Devotion; (veraltet) Humilität

Können wir aber immer noch nichts mit anfangen, oder doch? Ergebenheit, hmm ja … aber wie fasst man das nun in Worte und bringt es auch noch am Besten klar und verständlich rüber?

Man ergibt sich, man erkennt einen Fehler, man wird gedemütigt? Gedemütigt werden und Demut erkennen, sind aber zwei verschiedene paar Schuhe.

Bine hat dazu was ganz tolle geschrieben, was ich mal zitieren möchte.

Jeder empfindet Demut bestimmt anders. Der eine verbindet es mit Dankbarkeit, der andere mit Erniedrigung. Wieder andere verbinden sie mit Schwäche oder vielleicht mit Gelassenheit. Ich finde nicht, dass man sich erniedrigt, wenn man dankbar ist oder Schwäche zeigt.

Und nun gebe ich mal meinen Senf dazu ab. Jeder Mensch hat schwache Momente, aber die wenigsten können das wirklich eingestehen und erkennen. Ich glaube, wenn man wirklich erkennt, dass man mal etwas nicht kann, wie man es gerne möchte, dann ist das viel mehr Stärke, als sie sich vielleicht in diesen Moment denken.

Man ergibt sich vor sich selber, man gesteht sich etwas ein. Jeder Mensch möchte stark sein, er möchte etwas erreichen und lächelnd mit erhobenen Kopf durch die Straßen laufen. Man erkennt ihn als selbstbewusst und stark, aber innerlich kann es ganz anders aussehen. Man ist schwach, zeigt es aber nicht. Wie soll man das gelassen sehen? Kann man es gelassen sehen, wenn man weiß, dass man etwas nicht schafft und andere mit den Finger auf einen zeigen? Nein.

Man erkennt es und sieht es ein. Es gibt immer jemanden, der besser ist. Wir sind keine geborenen Götter, aber Krieger und Krieger kämpfen.

Aber eins ist so oder so klar … Demut tut weh und Schmerz tut niemanden gut, zumindest nicht am Anfang. Sobald man dies aber erkennt und weiß, wie man damit umgehen kann, kann das ein sehr befreiendes Gefühl sein und sich vermutlich sogar sehr gut anfühlen.

Auf freudeundmeditation.com habe ich was ganz tolles gefunden, was ich zum Schluss noch zitieren möchte.

Demut ist kein Zeichen von Feigheit. Seelenvolle Demut ist vielmehr eine Form göttlicher Kraft. Demut ist die Stärke der Seele. Was wir im Himmel “Demut” nennen, nennen wir auf der Erde “Stärke”. Wenn sich die Kraft der Seele offenbart, tut sie es durch Demut.

kraft

Wenn sich alles bei einen staut …

… dann muss man mal wieder richtig Dampf ablassen?

Nein, ich habe nicht vor mich hier auszuheulen oder rumzujammern, jemanden zu beleidigen oder öffentlich irgendwelche Hetzkampagnen zu starten. Mir geht momentan nur einiges sehr gegen den Strich.

Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, wie wichtig es auf Facebook eigentlich ist, seine Arbeit dort im Profil anzugeben? Nein? Wie? Ihr habt da gar nichts angegeben, na dann solltet ihr das ganz schnell tun, denn es gibt Menschen die nichts besseres zu tun haben als zu mutmaßen und es einen zum Vorwurf zu machen, wenn man dann zu Hause sitzt und das Wetter genießt oder auf ein Paket wartet. Kommt sowas zweimal oder dreimal vor, dann ist mir das natürlich sowas von schnurz egal! Aber ich könnte mich so aufregen, wenn gewisse Menschen sowas permanent machen und andere direkt mitziehen!

Nur weil man sich bei 30 Grad nicht in ein Büro schleppt, bedeutet das sofort das man faul ist und nichts tut. Ich zb arbeite von zu Hause aus. Meine Schwester macht das zb seit ca 20 Jahren so. Ich arbeite manchmal sieben Tage die Woche bis spät abends zu unregelmäßigen Zeiten. Ab September gehe ich zusätzlich in die Schule um meinen FOS nachzuholen und danach eine Ausbildung zur Screen & Mediengestalterin zu machen und trotzdem noch nebenbei von zu Hause weiter arbeiten. Dann kommt noch sowas wie ein Haushalt, Kind, Familie, Freunde, Hobbys, Privatleben … Und dann muss ich mich als faul beschimpfen lassen? Sagt mal, haben manche den Schuss nicht gehört?

Überlegt mal was ihr da für einen Scheiß schreibt und geht zu Hause mit Bauklötzen spielen um eurem Niveau gerecht zu werden. Sorry, aber sowas macht mich wütend!

Bevor ich mich dazu entschloss, von zu Hause aus zu arbeiten, kann man sagen habe ich mich quasi darauf vorbereitet da ich dies schon ganz lange im Kopf hatte. Natürlich habe ich nebenbei Jobs gesucht, aber aufgrund einer Erwerbsunfähigkeit ist das nicht immer so einfach gewesen!

Auch mein Mann hat diverse Schwierigkeiten eine Arbeit zu finden, welche Gründe ich hier jedoch nicht preis gebe da das seine Sache ist und niemanden was angeht. Aber er tut was dagegen und ist auf den absolut richtigen Weg!

Aber gut, nicht das dies schon alles wäre. Allerdings gibt es nun einen Themawechsel – mich über das Geplärre aufzuregen, damit bin ich fertig. Aber denkt dran – gebt bloß euren Arbeitsplatz auf Facebook an, viele Menschen achten darauf um sich evtl über euch auszulassen ;) (Und die, die es tun – schämt euch!)

Ja, jetzt kommt es. Yvi ist sauer. Sowas von sauer. Und wisst ihr was mich richtig sauer macht? Das ich es nicht mal auf meinen eigenen Blog schreiben kann, da ich sonst in die Gefahr laufe es noch schlimmer zu machen. Ich kann vielleicht nur als Insider Tipp raus geben – das Dislike ist ein Rattenschwanz … Mehr sag ich dazu auch hier nicht. Vielleicht schrei ich gleich einfach jemanden an, um meinen Frust freien Lauf zu lassen.

Das ist wirklich schlimm. Man ist wütend, sauer, richtig geladen und kann / darf es nicht raus lassen und dann staut es sich noch mehr! An die Luft gehen? Haa … da denke ich erst recht nach. Normalerweise würde ich mich nun ablenken und in Arbeit werfen aber auch das frustet grade denn genau das bringt es ja auch auf den Punkt.

Ich hoffe wirklich nur, nein falsch – ich sehne ihn so sehr herbei – das die Entwicklung vom Shopsystem bald fertig ist und ich diverse Kindergartendenker los bin bzw nicht mehr darauf angewiesen bin!

Eine Klasse zurück?

Hallo ihr Lieben!

Ich habe gestern mal intensiv nachgedacht. Offiziell wird es ja im August soweit sein, das ich wieder zur Schule gehen soll. Inoffiziell leider erst ab September, weil ich die ersten 14 Tage ca noch in Kur bin. Muss das allerdings noch abklären, ich gehe einfach mal davon aus, das das klar geht.

Nun kommen jedoch meine ersten Bedenken, versteht mich nicht falsch – ich will auf jeden Fall zur Schule und ich werde da hin gehen!

Die Schulleiterin gab mir zwei Bücher mit, damit ich mich zu Hause schon mal drauf vorbereiten kann. Den Stoff den ich im FOR machen werde. Außerdem habe ich mich in ein Lernportal angemeldet. Ich sag euch – ich bin mega überfordert mit dem Kram. Mein Problem ist, ich habe seit 2007 keine Schulbank mehr gedrückt, ich verstehe Englisch aber ich kann es kaum noch schreiben oder gar sprechen. Klar, die einfachen Dinge schon, aber das was ich wissen müsste ist weg! Ebenso Mathe! Hallo? Ich war in Mathe immer gut, und nun bin ich mega durch damit.

Ich hatte überlegt ob es nicht für mich sinnvoller wäre, es zu versuchen ob ich nicht doch besser erst den HSA machen sollte und danach direkt im Anschluss mit den FOR durchstarte!? Vor allem habe ich viel mehr Vorteile dadurch! Ich kann meine bisherigen Noten verbessern, ich komme nicht in eine Klasse rein, wo sich schon alle kennen und stehe wieder alleine da (Ich habe damit wirklich ernsthafte Probleme) und ich habe direkt zwei Jahre zu tun und das wichtigste – ich fühle mich damit sicherer! Viel sicherer!

Ich hatte gestern versucht die Schulleitung zu erreichen, allerdings wohl 30 Minuten zu spät. Nun heißt es warten bis Montag und dann direkt um 08 Uhr anrufen und immer wieder bis ich jemanden dran habe! Ich halte das einfach für mich besser und hoffe wirklich das ich da noch rein kommen kann und noch ein Platz für mich frei ist!!! Wenn nicht, tja dann nicht…. dann muss ich in den FOR und hoffen das ich es packe, ich fange bei null an! Alle anderen sind weiter!

Hast du was – bist du was

Nun fängt dieses eklige Thema schon wieder an! Leider ein ständiges Thema und dazu noch für viele ein verdammt peinliches!

arbeitUnd vergiss nie – wer arbeiten will – der findet auch Arbeit!

Hmm ja, nur ob die Arbeit auch erreicht werden will, das steht auf einen anderen Blatt geschrieben!

Durch eine Unterhaltung kam ich wieder drauf und man kommt immer wieder drauf, ob man will oder nicht. Arbeitslosigkeit und Hartz4 sind heute große Themen in unserer Gesellschaft. Arbeitslose oder auch Hartz4 Empfänger haben mittlerweile einen gewissen Stempel erhalten. Viele haben ihn sich mit Sicherheit verdient. Aber nicht alle. Und da kommen wir wieder drauf – schere nicht alle über einen Kamm. Aber unsere heutige Gesellschaft kann das mal eben.

Im täglichen Fernsehprogramm und sonstige Medien bekommen wir das immer wieder vorgehalten. Ein Arbeitsloser schläft bis in die Puppen, gammelt vor sich her, verzieht seine Kinder und lebt freudig auf Kosten anderer. Er genießt es, sich den Arsch bedienen zu lassen, Monatsanfang zur Kasse zu gehen und das Geld einzukassieren, wofür andere schwer arbeiten. Und das alles einfach nur so. Warum soll man dann noch arbeiten gehen wenn es doch so bequemer ist. Natürlich wird nebenbei überall auf Raten bezahlt um sich die Wohnung schön nobel einzurichten und teure Hightech Geräte nutzen zu können.

Ist das aber wirklich so? Sagt man nicht immer – nicht alle Menschen sind gleich? Man vereinfacht sich das alles mal eben. Alle sind gleich, punkt. Wer nicht arbeitet ist faul, punkt.

Ich glaube manchmal, genau diese Menschen, die sowas behaupten sind nicht ganz informiert in welcher Zeit wir heute leben! Arbeitslosigkeit ist ein großes Thema und nicht weil alle kein Bock haben, sondern weil es einfach kaum Arbeit gibt und die Ansprüche der Arbeitgeber enorm hoch gewachsen sind. Alleine 2013 sind es in Deutschland fast 3 Millionen Arbeitslose, 2014 steigt. Ist das nicht traurig?

Und man schämt sich dafür. Und warum? Weil man es ständig ertragen muss, beschimpft zu werden, nieder gemacht zu werden oder missbilligend angeguckt zu werden.

Ich gebe uns selber als leider Langzeitarbeitslose als Beispiel. Ich komme mit Fakten und nicht mit Ausreden.

Ich bin 31 Jahre alt, keine abgeschlossene Ausbildung, kein Führerschein, bedingt erwerbsunfähig und Kind und dazu nur einen Hauptschulabschluss. Heute finde ich nichts mehr, überall wird man abgelehnt, entweder nicht zu gebrauchen wegen der Erwerbsunfähigkeit, weil kein Führerschein vorhanden ist oder weil keine Ausbildung da ist. Nicht mal im Kiosk als Aushilfe! Ich habe ewig lange über 16 Stunden täglich als Mitinhaber im kaufmännischen Bereich gearbeitet, aber nur im Kiosk – ist doch kein Beruf. Ich war selbstständige Nageldesignerin, das wird überall belächelt – das ist doch nichts … so ne Nageltuse … Ja ist klar… verdient man nicht gut dann ist man auch nichts. Nun habe ich gesagt – gut, ihr wollt es nicht anders, ich gehe wieder in die Schule, mache meinen Abschluss und vielleicht sogar noch weiter und noch weiter. Viele finden das toll, drücken die Daumen! Aber gerade die, von denen man es am meisten erwartet runzeln die Stirn! Schule? Du bist 31 Jahre alt! Und dann? Was soll das bringen? Bis du fertig bist und bla bla bla …
Was ich damit sagen will? Was man macht, man macht es falsch und der heutigen Gesellschaft kann man es nicht recht machen.

Das hier ist nicht alleine auf mich bezogen, ich bin nur das Beispiel. Aber wisst ihr was mich daran am meisten stört. Die Sprüche der anderen. Irgendwann kann man darüber nicht mehr erhaben sein, irgendwann macht es einen wütend!

Vor wenigen Wochen, wir im Garten, haben es uns vormittags bei schönen Wetter gut gehen lassen und machten Fotos. Posten diese bei Facebook und zack – wie kann man nur!? Wie kann man nur Spaß haben während andere hart im Büro arbeiten? Was stellen diese Menschen sich vor? Das man den ganzen Tag heulend vor dem Spiegel steht und sich die Haare rauft?

Das Problem ist nur, an diese Gesellschaft kann man nichts ändern, denn wie gesagt, man bekommt es vorgezeigt (RTL und Co) und automatisch sind sie alle so. Schubladendenken.

Man könnte einfach drüber nachdenken, erst fragen – warum ist es so wie es ist anstelle direkt gehässig sein!

Ich selber komme mir niederwertig vor. Und ich bin nicht alleine.

people

Ich möchte das alles auf keinen Fall verschönlichen oder verharmlosen – es gibt mit Sicherheit schwarze Schafe – aber ich finde es äußerst ungerecht und frech alle über einen Kamm zu scheren. Arbeitslos sein ist heute kein Zucker schlecken mehr.

Bloggen zweiter Klasse?

Schon oft habe ich in verschiedenen Themen, egal ob Foren, Gruppen auf Facebook oder gar anderen Blogs gelesen, was ein Blogger gerne auf anderen Blogs lesen mag.

Was viele schon fast verlangen zu bekommen, nicht perfekt ist möglich, aber alles was drunter ist, wird chancenlos weg geklickt.

tafelAbgesehen davon, das es mega verwirrend ist. Wie soll man da noch als „Otto-Normal-Blogger“ handeln? Was soll man tun, damit man überhaupt eine Chance hat, weiterhin besucht, beachtet und gelesen wird?

Jeder soll seinen eigenen Stil haben. Ganz klar! Aber trotzdem machen alle mit. Und das ist eigentlich schon fast normal. Finde ich! Denn man versucht irgendwie mitzuhalten, gesehen zu werden und nicht in der großen Blogger Welt unterzugehen.

Wenn ich zum Beispiel an meine Anfangszeit zurück denke, scheiß drauf, ich poste hier nun ein Foto. Ganz normal mit dem Handy geknippst, und eigentlich hat mein Handy eine relativ gute Qualität. Aber als ich mich entschied, einen Blog zu führen, war mir gar nicht bewusst, das die Qualität eines Fotos so unbedingt wichtig ist. Denn es geht doch eigentlich um den Blog, oder? Ein Foto ist ein Sahnehäubchen! Es rundet das alles ab. Nun lese ich auf anderen Blogs, das man davon ausgeht das ein Blogger mindestens eine Spiegelreflex Kamera hat, denn alles andere geht ja mal gar nicht. Hallo? Wenn mich jemand nun fragt, was man zum bloggen braucht, muss ich „Viel Geld für eine gute Kamera“ antworten? Hab ich was verpasst?

Viele versuchen sich auch mal als Produkt Tester. Ganz nebenbei. Hab ich auch mal versucht. Nun ja, ich trau mich da aber nicht mehr ran. Warum? Weil ich dies nicht so rüber bringen kann, wie professionelle Produkt Tester. Ja, ich nenne diese nun mal bewusst so. Gibt es professionelle? Nein, nur geübte.

Ich finde das Ganze unheimlich schade. Ich selber sehe meinen Blog auch nur als kleiner, unbekannter, privater Hobby Blog. Aber ich liebe meinen Blog, mit all seinen Macken, Rechtschreibfehlern und sichtbaren Chaos. Denn er spiegelt mich wieder. Mögt ihr meinen Blog nicht, dann mögt ihr mich nicht und wer mich nicht mag, den brauche ich auch nicht.

Wahrscheinlich bin ich auch ein Blogger zweiter Klasse oder vielleicht nur dritter Klasse. Aber auf Champagner und Kaviar kann ich auch verzichten. Dafür werde ich aber weiterhin mit meinem Handy meine Fotos machen, denn ich wollte bloggen und meinen Lesern ein Stück von mir zeigen und kein Hobby Fotograf werden.

Was mir auch schon mehrmals aufgefallen ist, klicken wir uns mal durch etliche Blogs durch (dies ist nun absolut kein Angriff, lediglich eine Feststellung) ständig sieht man Kaffeevollautomaten, die teuerste Kosmetik, sämtliches an außergewöhnliche Küchengeräte und irgendwie hat fast jeder zweite Blogger mindestens eine Katze. Ich sehe selten das jemand mit einer ganz normalen Kaffeemaschine seinen Filterkaffee gekocht hat, alles ist Kaffee Crèma oder Macchiato oder sonst was. Was ich damit sagen will, es ist irgendwie normal teure und gute Sachen zu Hause zu haben, wenn man bloggt. Und die Katze gehört glaube ich schon zum Blogger Leben dazu. Schreibt man nun (natürlich mit Foto) das man sich einen Kaffee gegönnt hat und dazu dieses „uncoole“ Foto des Filterkaffee’s ohne Creme Häupchen, wird dieses kaum beachtet. Zweiter Klasse halt….

Und dieses ganz normale Leben … das will niemand sehen. Nur das, was Schein ist. Schade.

Allerdings – ich bin absolut der Meinung – Jeder Blogger hat eine Chance verdient!

Bin ich die schlechtere Freundin?

Ich habe in meinen ganzen Jahren bereits mehrmals Freundschaften geschlossen. Mal tiefgehender – mal weniger. Manchmal waren es wirklich gute Freunde geworden, manchmal für mich sehr gute Bekanntschaften und auch mal nur so „kenne ich halt“ aber der fehlende Punkt zur Freundschaft war noch nicht da.

Meistens wissen sie auch, grade wenn es dann so ist, das man dies als Freundschaft bezeichnet, das ich sehr große Kontaktschwierigkeiten habe. Ich habe wohl schon mal das Bedürfnis zu reden oder das zu tun, was man als Freunde halt so macht, aber es gibt auch lange und viele Zeiten, wo ich dann einfach stillschweigend in meinen Schneckenhaus lümmel.

Für mich ist es dann auch eigentlich so, ich gehe davon aus, wenn ich dies einmal gesagt habe dann weiß man das, vor allem wenn man mir den Eindruck gibt, das man solch Dinge nie vergisst. Wenn ich natürlich weiß, das XY ebenso ein Dussel ist, wie ich, dann wird auch gerne wieder drauf hingewiesen. Ich habe eigentlich immer geglaubt, das ich in dieser Sache recht unkompliziert bin. Na wie soll ich auch was anderes denken, wenn niemand was sagt?

freundeAllerdings glaube ich schon, das dieses Manko was ich mit mir rumtrage tödlich für eine Freundschaft ist. Eigentlich würde ich nun denken, gut, eine richtige Freundschaft kann das ab, alles andere waren keine Freundschaften. Aber damit müsste ich mit der Erkenntnis leben, das ich mich allzu oft getäuscht habe bzw einfach schlechte Menschenkenntnis habe.

Doch da denke ich mir, die ganzen Jahre – die ganzen Menschen…. an irgendwem muss es doch einfach gelegen haben. Vielleicht mache ich mir auch einfach zu viele Gedanken.

Heute ist es allerdings so. Man sitzt fast nur noch alleine da. Selber schuld? Ich glaube einfach nur doof. Erst kommt der Dickkopf, nein, ich will nicht, ich kann das nicht. Man soll und will neue Kontakte knüpfen. Aber dann kommt wieder diese Blockade. Menschen ansprechen. Was soll man sagen? Wollen wir Freunde sein? Wollen wir es mal versuchen? Aber wenn es dann darum geht den Kontakt zu halten, dann versagt am Ende immer wieder die selbe Person. Und da ist es eigentlich egal, ob gute Freundschaft oder einfach Bekannter.

Und dann frage ich mich immer wieder aufs Neue:

Bin ich die schlechtere Freundin?

Kann ich einfach keine Freundschaften halten?

Macht es überhaupt noch Sinn, neue Kontakte zu knüpfen?

Bitte nochmal von vorne das Ganze

Wir träumen doch fast alle mal davon. Einmal wieder ganz von vorne anfangen und selbstverständlich mit dem Wissen von heute.

Oder aber – was würde man tun, wenn man nochmal alles anders machen könnte?

resetIch habe mir dafür ein paar Fragen überlegt.

Ab welchen Zeitpunkt machen wir was anders und warum!?

Wann wussten wir, das man das hätte anders machen sollen?

Würde es am Ende vielleicht doch wieder gleich ausgehen?

Würde man alles anders machen oder aber nur einen Teil auswechseln?

Kommen wir mal zu meinen Part:

Ab welchen Zeitpunkt machen wir was anders und warum!?

Wie viele wissen, ich bin Mutter. Nicht ganz geplant aber so ist es nun mal. Nun ist es so, ich bin da etwas zwiegespalten. Eigentlich würde ich meine Kinder schon nach einen Reset behalten wollen, aber ich wäre bei diesen Reset wohl erst 10 Jahre alt. Ja ihr lest richtig, ich dufte schon mit 10 Jahren wichtige Entscheidungen treffen. Da ich in diesem Alter natürlich absolut nicht fähig war über die Konsequenzen nachzudenken, ist es logisch das ich diese Entscheidung nach über 20 Jahren total bereue. Als es darum ging auf welche Weiterführende Schule ich nach der Grundschule gehen soll, sollte ich eigentlich auf das Gymnasium gehen. Allerdings war ich eine verwöhnte Göre und hatte keine Lust jeden Tag mit dem Bus zu fahren, ich wollte in die Orts nahe Hauptschule gehen. Dort war allerdings das ganze „Volk“ aus dem hinteren Ghetto Wulfen und tja … ich ging in die falsche Richtung. Abschluss fiel aus. Verwöhnt war ich immer noch und gelernt hatte ich kaum.

Das wurde später alles nachgeholt, aber mit mehreren Hürden da ich halt öfters mal schwanger war… Tja, vieles doof gelaufen aber heute sind wir schlauer. Ich bin nun 31 Jahre (das Alter habt ihr überlesen) und mache bald meine Schule weiter und weiter und vielleicht noch weiter. Aber ich weiß das ich es nicht einfach werden habe da immer noch der Mutterpart da ist und auch sowas wie ein Haushalt.

Fazit: Ich würde meinen Hintern in den Bus bewegen und auf eine bessere Schule gehen, das Ganze durchziehen und meinen Traum von Studium oder halt eine gute ordentliche Ausbildung (oder beides) anstreben. Kind darf danach immer noch kommen.

Außerdem würde ich nie wieder heiraten. Sorry, ich liebe meinen Mann ja, aber mir fehlt das Gefühl von Freiheit. Man kann auch glücklich zusammen sein wenn man nicht verheiratet ist. Außerdem – wenn es kriselt (ich rede von richtigen kriseln) kann man immer noch den Schlussstrich ziehen. Scheiden ist kompliziert.

Die Wohnung in der ich lebe würde immer mir gehören. Grund – ich kann machen was ich will, wie ich will und womit ich will. Die Wände könnten die Farben haben die ich will, die Möbel würden mir gefallen und alles würde da stehen / hängen wo ich mit einverstanden wäre. Und – es ist mein Dreck den ich weg machen würde und wäre es fremder kann ich verlangen das es der jeweilige Eigentümer macht oder aber er fliegt!

Wann wussten wir, das man das hätte anders machen sollen?

Natürlich war ich erst mal ganz lange mit meinem chaotischen Leben vollkommen zufrieden. Hatte wohl keinen Abschluss aber ich konnte Party machen und weg bleiben solange ich wollte (auch wenn es mal ne Woche war) Gott, war das ein geiles Leben. Machen was man will ohne Rücksicht und Verantwortung. Da war ich allerdings noch U20 und heute bin ich Ü30. Ich weiß es ehrlich gesagt gar nicht. Ich glaube ich war damals grade 21? Nein, älter. Mit 21 wusste ich das ich eine Ausbildung machen will aber da wurde ich schwanger und naja … ich war wohl doch noch nicht soweit, denn sonst hätte ich wohl begriffen – das geht trotzdem irgendwie. Ich glaube ich war schon so 28. Es war 2010 rum, ich habe schon mal angefangen. Allerdings schaffte ich eine kleine Hürde nicht und alles anders machen würde nun mal leider nicht gehen. Man kann es nur wiederholen und besser machen. zB das Thema Schule.

Würde es am Ende vielleicht doch wieder gleich ausgehen?

Auf gar keinen Fall! Ich würde es doch nicht anders machen damit ich dann am Ende wieder am gleichen Chaos stehe! Ich würde wahrscheinlich nicht einmal in dieser Stadt wohnen – ganz ganz andere Richtungen und das Ende sollte eh immer offen sein.

Würde man alles anders machen oder aber nur einen Teil auswechseln?

Wie ich schon erwähnte, ich würde wohl ziemlich früh den Reset Knopf drücken und ich denke ich würde fast alles anders machen. Den Teil Kind würde ich gerne behalten aber halt zu einen anderen Zeitpunkt. Ich wäre wohl älter und reifer und hätte definitiv mehr zu bieten.Ich wüsste nicht welchen Teil ich aus diesen Leben außerdem gleich machen würde, ich denke es würde schon damit beginnen, wenn ich sagte das ich eine andere Schule besuchen würde auch andere Freunde gehabt hätte, vom Charakter bzw Lebens Einstellung anders geworden wäre und später ganz woanders gewohnt hätte. Es gibt eigentlich nichts was mir mehr oder gleich viel bedeutet wie meine Kinder und alles andere ist nicht wichtig genug das ich sagen würde, neues Leben – will ich mitnehmen.
Denn wen man tatsächlich einmal diese Möglichkeit hätte – dann würde ich das komplett ausnutzen wollen!

Wenn ihr auch einmal den Reset Knopf drücken wollen würdet und etwas oder alles anders machen würdet dann schreibt mir dies hier mit einen kleinen Kommentar und link zu euren Beitrag.

Ansonsten könnt ihr dies auch gerne hier direkt beantworten. Was würdet ihr anders machen und warum?

Hörst du mir überhaupt zu?!?!

Ich wurde zu einen absoluten Kind der Höflichkeit erzogen. Meine Eltern waren mein pures Vorbild.

Allerdings bin ich in einen ziemlich außergewöhnlichen Haushalt bzw Elternhaus aufgewachsen.

Frei nach dem Motto –

Wenn Erwachsene sich unterhalten, haben Kinder die Klappe zu halten.

Natürlich bin ich heute kein kleines Kind mehr. Ich zähle mittlerweile selber zum Part von dreimal sieben und habe selber Kinder die mir gefälligst zuzuhören haben wenn ich mit ihnen rede.

Aber mit einen Unterschied – Wir lassen den anderen ausreden wenn er grade spricht!

Allerdings habe ich da einen gewissen Nachteil und nun kommt der Punkt, wo Madam anfängt sich auszukotzen!

Das hier ist nun an meine Leser gerichtet. Ich liebe euch dafür, weil ihr seit wie ihr seit und weil ihr mir immer so schön zuhört, mir Mut gebt den Blog so weiter zu führen wie er ist und vor allem mich nicht unterbricht wenn ich einmal mit dem üblichen Bla Bla anfange!

Denn es gibt nichts, was ich mehr verabscheue, als wenn mich jemand ständig unterbricht oder mir während ich rede, den Rücken zu dreht. Da könnte ich ausflippen von der übelsten Sorte!

blaIch weiß nicht, vielleicht übertreibe ich, aber ich finde es einfach nur respektlos. Meine Mutter kann das zB sehr gut, die Person die mir beigebracht hat, andere ausreden zu lassen, ständig wenn ich rede fängt sie mitten im Satz an „Ach ja bei Facebook ist da ja diese xxx und die hat schon wieder bla bla bla“ Hmmm ja schön… weiß ich, hast du mir schon fünfmal erzählt aber HÖRST DU MIR ÜBERHAUPT ZU???? Oder mein eigener Mann, ich rede und ich höre nur „hmm“ „mhhh“ „hmmm“ … hmmm, langweile ich ihn? Noch besser, er dreht sich um und geht mitten drin weg oder aber, er kopiert seine Schwiegermutter und quasselt einfach von was anderem los. Hmpf …
Man kommt sich wortwörtlich vor, als würde man mit einer Wand quatschen.

Mit mir kann man es ja machen…

Viele würden nun wahrscheinlich sagen, einfach weiter reden und nicht unterbrechen lassen. Aber ich kann das irgendwie nicht. Ich hab es natürlich versucht, ärgert mich ja auch. Aber ich bin leider nicht der große Konzentrationsbolzen und wenn ich dann rede und mein Gegenüber redet dann verliere ich sofort den Faden.

Anders habe ich gedacht – okay, lass mal machen, sei ruhig, höflich, rede gleich weiter…Weg isses … Und nu?

Also passiert folgendes. Umdrehen und selber weg gehen! Oder aber

Lass mich gefälligst ausreden verdammt nochmal!

Ich weiß, ich bin da echt pingelig in diesen Sachen, aber ich kann es einfach nicht haben, weil es einfach ständig vorkommt. Deswegen bin ich auch immer unheimlich begeistert, wie letztens als ich meine Ärztin gewechselt habe, einen Menschen zu treffen die mir wirklich zuhört und mich sogar anguckt wenn ich mit der Person rede. Sowas erlebe ich leider recht selten.

Kennt ihr diese Sorgen? Oder bin ich mit diesen Problem alleine?

Habt ihr da ein Patentrezept wie ihr genau solche Leute zum zuhören bzw ausreden lassen bekommt?

Bin auf eure Meinung gespannt!

Kein Platz und doch nichts da

Der Einblick in mein komplett chaotischen Kleiderschrank

Ich war grade dabei meinen Wäscheberg zu beseitigen, Wäsche abnehmen, Wäsche zusammen legen und die von vorhin gewaschene Wäsche musste auch noch aufgehangen werden und dann war es mal wieder soweit.

Chaos – Frust – Wut

Kennt ihr das? Kennt ihr nicht? Sorry, ich bin nun einfach mal soweit, das ich mich über meinen verdammten Kleiderschrank und vor allem dessen Inhalt aufregen muss und will.

Und dabei werdet ihr (leider oder nicht leider) auch einen Einblick in mein Chaos bekommen, ja, Yvi ist was Ordnung im Schlafzimmer angeht, eine richtige Sau. Aber das darf ich auch weil es ist mein Schlafzimmer und da hat eh kein Mensch was verloren!

01 schrankDarf ich vorstellen? Mein eigentlich doch zu kleiner Kleiderschrank.

Und das, obwohl er doch eigentlich so groß ist. Aber nicht groß genug für 2 erwachsene Personen, wenn der Schrank auch noch Bettwäsche und meine Motivationswäsche intus hat und dazu auch noch zu wenig Ablegfläche.

hääää?!?!?!?!

Gut, öffnen wir mal die Türen. 02 mitte oben

Und zwar die mittlere. Oben seht ihr meine Hosen. So viele Hosen? Nein…. oben, also die weiße Hose. Die passt gut, die anderen sind meine Motivationshosen. Das heißt sie passen hoffentlich irgendwann und wenn möglichst bald wieder. Zumindest realistisch gesehen.

Unten seht ihr dann meine ganzen Tops und T-Shirts. Die meisten davon passen. So ziemlich. Deswegen liegen sie auch da. Zumindest wenn wir bis zur Hälfte des Stapels gucken. Alles andere hat oder könnte mal wieder passen. Das schwarze daneben sind dünne Stoffhosen, Leggins und Strumpfhosen die eh zu eng sind.03 mitte unten Aber sie könnten ja … vielleicht kennt ihr das!?

Nun haben wir den chaotischen Stapel in der Mitte unten. Das sind entweder Klamotten die zum renovieren usw getragen werden, Badehandtücher und wieder Motivations Klamotten, die aber noch nen Weilchen auch dies bleiben werden. Denn dafür muss ich einiges tun. Dabei sind, Shirts, Longshirts, Jeans, Jacken, und ich glaube auch Gürtel und eine Wolldecke meine ich auch zu erkennen. Im großen und ganzen – Kleider Schrott Hoffnungs Kammer oder so ähnlich. Aber ich brauche es halt und kann es nicht weg hauen. Glaube ich…

04 rechtsDie rechte Doppeltür vom Schrank ist halbwegs meins.

Oben links seht ihr meine Pullis. Davon passen natürlich grad auch nicht alle. Aber dann doch die meisten. Nur entweder sind sie zu dick oder einfach doof. Der eine ist auch noch zu lang. Auch doof.

Daneben seht ihr meine Schlaf Tshirts. Soll ich nun sagen das davon auch nicht alle passen? Ich halte lieber meine Klappe. ;)

Unten sind Bettwäsche und meine Schlabber & Jogginghosen für zu Hause. Passen ausnahmsweise alle. Bis auf eine – aber die gehört eigentlich eh Männe. Dann seht ihr da noch eine Schüssel. Und diese ist voller Motivation. BH’s & Bikini’s. Na ob das noch mal was wird? Manche brauchen nur eine Größe – die anderen zwei. Go Go Go … Aber ich will sie nicht weg schmeißen. Ich hab da schon mal rein gepasst und ich werde es schaffen. Irgendwann…

05 linksAch ja, da war ja noch die linke Seite. Nur ganz wenig. Denn das ist Männes Seite. Aber das ist nun mal der Ort wo unsere Jacken aufgehangen werden. Das was ihr da hängen seht sind bis auf die weiße links alles die Jacken von meiner besseren Hälfte. Mein Bademantel hängt noch ganz ganz links in rot. Meine Jacken hängen zur Zeit im Flur. Und warum? Weil in meinen Schrank kein Platz mehr ist.

06 schubladeUnd dann ist da noch mein Sammel Tick für Socken. Bescheuert, ich weiß… Aber was soll ich tun? Meine Mutter strickt gerne und ich finde es toll warme Füße zu haben.

Dabei noch wenige dünne Socken und ein paar andere. Eigentlich ist die Schublade echt mehr als nur überfüllt. Geplant ist eine Sockenkiste. Für meine Socken. Brauche ich dringend. Wo sie dann hin kommt weiß der Geier….

Und das war ja noch nicht alles. Natürlich ist noch etwas Wäsche vorhanden die weiterhin eingeräumt werden muss.

Also … was könnte man machen, damit ich zufrieden bin, Platz habe, nichts weg werfen brauche aber auch wieder genug zum anziehen habe?

Bitte bitte bitte sagt nun nicht hole Einlegeböden – das habe ich schon alles durchdacht – dann hätte ich vielleicht mehr Platz – aber immer noch nichts zum anziehen. Okay, damit ich was zum anziehen habe muss ich wohl eh einkaufen. Komme ich wohl nicht drumherum.

Aber ob ich dann zufrieden sein werde?

Vielleicht brauche ich einfach einen zweiten Kleiderschrank, Geldregen und … ja ein Wundermittel der Natur oder sowas halt…

 

Scheiße sagt man nicht

… aber man macht sie ja auch nicht. Oder doch?

Mit was ich nun schon wieder komme? Ganz einfach kurz und knapp. Ich frage mich einfach, warum man kleine Kinder eigentlich vor diesen bösen Wörtern wie u.a. scheiße schützen will?

Immer wieder erwische ich mich, wie ich vor meiner Tochter das besagte Wort nutzen will. Eigentlich Blödsinn denke ich mir dann aber. Warum? Solche Wörter werden heute (leider) überall im Alltag genutzt. Draußen, drinnen, Schule sowieso und auf der Arbeit genauso. Spätestens im Kindergarten lernen sie diese Wörter doch eh. Und warum? Weil sich sowie niemand dran hält.

Wir benutzen dieses Wort wenn wir alleine sind ständig, ich denke nicht das es da wer weiß wie viele Ausnahmen gibt, vielleicht wenige. Aber stehen wir uns gegenüber malen wir uns ein Benehmen auf. Warum darf ich zu Person X nicht sagen das das Wetter scheiße ist, sondern muss sagen das Wetter ist blöde, wenn Person X doch eh ständig dieses Wort benutzt. Verstehe ich nicht.

In der Schule bekommst du Ärger und es gibt Briefe mit nach Hause wenn man diese Wörter zu oft benutzt, aber die Lehrer sagen es selbst.

Ist alles ziemlich widersprüchlich, oder?

Draußen auf dem Hof rennen immer zwei kleine Mädchen rum, zuckersüß zum ansehen, aber hey die kennen Wörter die kannte ich nicht einmal. Wir leben im 20. Jahrhundert, entweder ist das ganz normal was wir da für einen Müll von uns geben, oder aber wir verblöden einfach. Zumindest was den Wortschatz angeht.

Aber nun weiß ich immer noch nicht was ich meiner Tochter sagen soll, wenn sie mich mal fragen sollte warum sie nicht scheiße sagen darf, wenn das doch alle anderen Menschen auch sagen…

Ist das Wort denn wirklich so schlimm? Es ist doch eigentlich einfach nur ein ganz normales Wort, welches als Erklärung dazu dient wenn uns etwas absolut nicht gefällt bzw passt. Es sind absolut keine Fäkalien, denn die heißen meines Wissens anders…

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