Sixteen Moons – Eine unsterbliche Liebe #rezension

Titel: Sixteen Moons – eine unsterbliche Liebe

Autor: Kami Garcia, Margaret Stohl

Verlag: Heyne Verlag

ISBN: 345352909X

Seitenanzahl: 560 Seiten

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Inhalt (Quelle: Amazon)

Liebe noch vor dem ersten Blick

Als Ethan zum ersten Mal seine neue Mitschülerin Lena sieht, ist er sofort wie vom Blitz getroffen: Seit Monaten begegnet ihm das schöne schwarzhaarige Mädchen mit den unglaublichen grünen Augen in seinen Träumen, und nun steht sie leibhaftig vor ihm. Ethan verliebt sich unsterblich in sie, nicht ahnend, dass Lena ein dunkles Geheimnis verbirgt. Sie entstammt einer uralten Hexenfamilie, und an ihrem sechzehnten Geburtstag wird sich ihr Schicksal – und damit auch Ethans – für immer entscheiden …

Habe leider mehr erwartet, der Film gefiel mir besser

Ich habe den Film schon mehrmals gesehen und fand ihn immer wieder toll. Während ich das Buch gelesen habe, sah ich ihn nochmal und war zum Teil verwirrt.
Es kommt wirklich selten vor, dass mir eine Verfilmung besser gefällt, vor allem, da diese im Gegensatz zu dem Buch ja sehr gekürzt zu sein scheint. In der Geschichte lesen wir teilweise unheimlich viele Szenen, die meiner Meinung nach weggelassen hätten können. Teilweise waren sie uninteressant und auch langatmig. Außerdem hat es mich gestört, dass einfach vieles anders war und wenn es nur die Beschreibungen waren. Zudem hatte ich das Gefühl, dass hier vieles verdreht war. Als wären die Szenen verwechselt sein. Dass sich Ethan und Lena in Gedanken unterhielten war mir auch neu, aber auch das verwirrte, denn manchmal musste ich deswegen Stellen 3x lesen und wusste immer noch nicht, wer das was gesagt hat.

Aber gut. Das Buch wird aus Ethans Sicht erzählt. Für mich ist das ziemlich ungewöhnlich, dass es aus einer männlichen Perspektive kommt.
Was mich aber am meisten stört. Eigentlich habe ich mich auf einen Fantasy Roman mit Liebesgeschichte gefreut. Aber das hier scheint dann eher Liebesgeschichte mit Fantasy Einheiten zu sein. Als Leser habe ich mich überhaupt nicht angesprochen gefühlt. Es wird alles irgendwie so hingenommen und sich weiterhin um Lena gesorgt. Sprich: Als wäre es ganz normal, dass im Dorf Hexen rumlaufen.
Ich kann nicht genau sagen warum, aber ich wurde mit keine der Figuren richtig warm. Das fand ich sehr schade, vor allem habe ich mich auf das Buch gefreut.

Das Cover hingegen gefällt mir sehr. Ich liebe solche Cover und hätte es zigmal anfassen können. Außerdem ist es sehr schön gestaltet und passt zur Geschichte.
Der Schreibstil ist gut und flüssig, aber halt auch sehr einfach.
Ich werde die nächsten Teile wohl nicht lesen.

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