Short Stories #7 – Entschleunigung

Momentan steht bei mir wirklich einiges Kopf. Viel zu viel zu erledigen und alles muss gemacht werden. Nebenbei stehen da die Vorbereitungen für die Schule, Gedanken um die Kur, Aufbau des neuen beruflichen Abschnitt, Haushalt, Kind, Küche, ach ja … und da war ja mal sowas wie ein Privatleben und Hobbys und sowas…

Passend zu mein ganzes Chaos kommen grade Bine und Andrea mit dem nächsten Thema zur Short Stories Aktion. Diesmal soll es um die Entschleunigung gehen.

Wie ist es bei Euch? Seid Ihr auch ausgepowert und freut Ihr Euch auch auf etwas Entschleunigung? Wie werdet Ihr das anstellen? Wo werdet Ihr entspannen, Kraft tanken, zur Ruhe kommen und alles etwas langsamer angehen lassen?

entschleunigung

Also ja, ausgepowert bin ich momentan durch und durch. Ich glaube bei mir steht das Barometer grade ganz oben im roten Bereich, die Luft zum atmen wird immer geringer und die Wände kommen immer näher. Zeit zum ausrasten?

Bei mir herrscht aktuell wirklich Chaos. Ich bin grade voll dabei mir beruflich was eigenes aufzubauen, stehe voll unter Strom, der kreative Teil wird immer geringer und der Druck immer größer. Meist ist es leider so, das ich mir diesen „Stress“ selber irgendwo mache, ist leider eine negative Eigenschaft von mir. „Locker bleiben“ ist die Devise! Aber mach das mal so eben wenn du das jahrelang nicht drauf hattest. Außerdem heißt es ja für mich ab September Schulbank drücke. Eigentlich freue ich mich darauf auch total! Aber Gnade über mich, ich habe es bisher weniger geschafft, als mir lieb ist, mich darauf wirklich vorzubereiten. Ich nehme es mir jeden Tag vor aber dann kommt immer irgendwas dazwischen und wie ich nun mal bin … am liebsten alles gleichzeitig. Klappt aber nicht. Mein Haushalt schreit momentan auch förmlich nach mehr Zuwendung. Vor allem die Wäsche – denn das ist wirklich mein Part und manchmal ist es schon so das man morgens seine Socken aus dem Korb raus suchen muss, weil ich am Tag zuvor einfach abends kein Nerv mehr hatte, dies nun auch noch alles zusammen zulegen.

Und dann ist da ja noch bald die Kur. Meine persönliche Entschleunigung! Zumindest im großen Sinne. Boah ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich darauf freue! Endlich mal aus diesen chaotischen Alltag raus. Neue Kraft tanken die ich wirklich brauche. Kreativität, Kraft für die Schule, Motivation für den Haushalt, und ganz wichtig … meine Gesundheit irgendwie nebenbei in den Griff zu bekommen.

Sonst war es ja immer so – lesen oder bloggen bringt mich wieder etwas runter. Aber in mein kreatives Loch ist irgendwie auch das Schreiben da mit rein gefallen. Komisch oder? Und lesen? Wenn ich nicht abends immer so müde und ausgelaugt wäre, würde das wahrscheinlich auch besser gehen. Tagsüber? Hach ja … aufraffen und Auszeit gönnen? Ne, klappt leider nicht. Hier geht grade ein kleines Biest durch eine furchtbare Phase durch wo man wirklich keine Ruhe hat, mal nachmittags zu lesen.

Ich hoffe einfach, das die Kur es schafft mir ganz ganz viel Kraft zu geben für die kommenden Monate. Aber eins weiß ich – der Stress, den ich momentan habe, der ist nicht umsonst und am Ende werde ich drüber lächeln. Also – Augen zu und durch!

Und was sagst du dazu?