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#Rezension – Love You, hate you, miss you

love you hate you miss you

Autor: Elisabeth Scott

Verlag : Deutscher Taschenbuch Verlag

Erscheinungsdatum : 1. August 2011

Seitenanzahl : 288 Seiten

ISBN : 978-3423714525

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Inhalt (Quelle Amazon)

Julia war ihre beste Freundin, ihre Anlaufstation bei Kummer, ihr großes Vorbild. Und jetzt ist Julia tot – und Amy hat schreckliche Schuldgefühle. Schließlich hat sie den Autounfall überlebt und Julia nicht. Doch nach und nach muss sich Amy damit auseinandersetzen, dass Julia vielleicht doch nicht so perfekt war, wie sie Amy immer erschien. Und plötzlich steht die Frage im Raum, was in der Unglücksnacht tatsächlich passiert ist.

Traurige und leider ziehende Geschichte

Wir beginnen im Buch mit einem Brief, den Amy an Julia schreibt, nachdem sie aus Pinewood entlassen wurde. Amy hat den schrecklichen Unfalltod ihrer besten Freundin Amy nicht verkraften können und schreibt so ihre Gefühle und Gedanken als Brief an Julia nieder. Amy gibt sich selber die Schuld an diesen Unfall und hat so einen furchtbaren Hass auf sich selber entwickelt mit den sie nicht umzugehen weiß. Abwechselnd lesen wir Briefe und Kapitel, welche ebenfalls aus der Sicht von Amy erzählt werden.

Soweit finde ich diese Geschichte eigentlich sehr schön geschrieben, in manchen Situationen kann man sich gut rein versetzen. Allerdings ist hier dieser „Zieh-Effekt“ sehr stark. Man hofft irgendwann die ganze Zeit nur noch das sich dieser Selbsthass nun mal legt oder sonst irgendetwas anderes passiert, was einen aus diesen „Effekt“ heraus holen.  Anfangs habe ich die ersten Seiten regelrecht verschlungen, am Ende habe ich das Gefühl gehabt, als würde ich nur noch vor mir her lesen.

Was mich positiv überraschte, war dann das Ende. Ich habe mehr oder weniger damit gerechnet, das Amy sich nun weiter hassen wird oder am Ende sogar noch Julia hassen wird. Was sie ja auch tat, aber anders. Zum Glück kam dies dann jedoch anders und hat mich tatsächlich zu den Taschentüchern greifen lassen. Einfach weil es so schön war! Rührend, wunderbar geschrieben.

Der Schreibstil von Elisabeth Scott ist allgemein sehr schön zu lesen, flüssig. Das gefällt mir gut. Ich werde mir bestimmt noch das eine oder andere Buch von ihr kaufen.

Auch das Cover des Buches gefiel mir ganz gut, es ist nun nichts besonders aber doch schön gemacht und man kann den Sinn hier drin für sich entdecken. Obwohl ich manchmal noch etwas unsicher bin, wen ich wem auf dem Cover zuordnen würde, aber dies ist dann doch eher irrelevant.

Im Großen und Ganzen, wenn es um das Weiterempfehlen geht, gibt es hier ein klares Ja. Das Buch zieht sich etwas, okay, aber dennoch ist dies eine wunderschöne Geschichte mit einen einfach rührenden Ende und dazu auch sehr schön geschrieben.

3 owl

About Yvi

neugierig, skeptisch, offen für neues im Leben, leseverliebt, schreibsüchtig, Kaffee Junkie, verrückt nach Sonnenaufgängen, sensibel, emotionsbündel

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