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#Rezension – Black Dagger – Nachtjagd

black dagger Autor: J.R. Ward

Verlag : Heyne Verlag

Erscheinungsdatum : Mai 2007

Seitenanzahl : 268 Seiten

ISBN: 3453532716

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Inhalt (Quelle Amazon)

Düster, erotisch, unwiderstehlich – die letzten Vampire kämpfen um das Schicksal der Welt

Das Leben der jungen Beth Randall verläuft eigentlich in ruhigen Bahnen – sie lebt in einem zu kleinen Apartment, geht selten aus und hat einen schlecht bezahlten Reporterjob bei einer kleinen Zeitung in Caldwell, New York. Ihr Job ist es auch, der sie an den Tatort eines ungewöhnlichen Mordes führt: Vor einem Club ist ein Mann bei der Explosion einer Autobombe gestorben, und die Polizei kann keinen Hinweis auf die wahre Identität des Toten finden. Dann trifft Beth auf den geheimnisvollen Wrath, der in Zusammenhang mit dem Mord zu stehen scheint. Der attraktive Fremde übt eine unheimliche Anziehung auf sie aus, der sie sich nicht entziehen kann. Während sie sich auf eine leidenschaftliche Affäre mit Wrath einlässt, wächst in ihr der Verdacht, dass er der gesuchte Mörder ist. Und Wrath hat noch ein paar Überraschungen mehr für sie auf Lager, denn er behauptet, ein Vampir zu sein – und das Oberhaupt der Bruderschaft der BLACK DAGGER, die seit Jahrhunderten einen gnadenlosen Krieg um das Schicksal der Welt führen muss ….

Anders, als erwartet …

Ich lese gerne Fantasy. Ich liebe Vampire. Ich lese aber auch gerne Erotik. Da denkt man doch – Black Dagger sollte passen, oder? Nun ja … die ersten Seiten haben mich auch ehrlich gesagt beinahe verschlungen. Unter einem auch wegen dieser tollen Geschichte.

Wir öffnen das Buch und bekommen erst einmal eine Begriffserklärung. Blutsklave, die Auserwählten, Doggen, usw …

Wir fangen endlich mit Kapitel 1 an und sind direkt im Geschehen und lesen von Darius. Darius hat eine Tochter, die noch Mensch ist. Zumindest halbwegs. Beth steht kurz vor der Wandlung und wird bald ebenfalls ein Vampir sein und durch Darius sein Tod an Wrath übergeben, der er ihr den besten Schutz bieten kann und zudem auch noch Darius sein bester Freund ist.

So in einem hätte mir das nun auch gereicht. Dass sie Feinde haben und kämpfen müssen, ist ja irgendwo ganz logisch. In so ziemlich jedem Fantasy Roman gibt es Feinde. Aber hier verstehe ich ehrlich gesagt nicht … Warum muss das Buch so verwirrend geschrieben werden und warum muss es so viele kleine Details haben? Warum müssen tausende von Namen vorkommen? Wären die ganzen Kapitel besser aufgeteilt, wäre es vielleicht gar nicht so verwirrend gewesen – aber ich kam ständig wieder raus.

Ich kam wohl sehr schnell mit dem Buch voran, aber dennoch hat es mich teilweise gelangweilt. Ab der Mitte ging es dann, als man dann mehr über Beth und Wrath gelesen hat. Aber danach irgendwann hat es mich wieder nur gelangweilt und zum Schluss war ich beinahe froh, als es geendet hat. Tja, abrupt natürlich. Der erste Teil der Black Dagger, bzw eigentlich jeder Teil der (ich glaube) 25 Bücher wurde aufgeteilt. Also muss ich weiter lesen. Ich werde mir bestimmt auch den zweiten Teil holen, aber ich brenne darauf nun nicht unbedingt und kann damit locker noch warten. Ich bin nämlich der Meinung, es gibt hier weitaus bessere Bücher, wo man seine Zeit investieren kann.

Das, was mir hier jedoch besonders gefallen hat, das war die gesamte Gestaltung vom Buch. Das Cover ist einfach einzigartig. Es ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch zum anfassen. Ich liebe solche Cover! Auch das Innenleben ist mit ein paar Besonderheiten versehen. Der Schreibstil von der Autorin ist auch schön flüssig und lässt sich klasse lesen.

Wo ich übrigens beruhigen kann … Ich habe mehrmals gelesen, dass einigen hier zu viel Erotik drin wäre. Nein, ich fand es überhaupt nicht viel und auch nicht übertrieben heftig. Da habe ich wirklich schon schlimmeres gelesen. Das einzige, was mich hier einfach nur gestört hat war eben, dass es so verwirrend ist. Viele meinten nun zu mir, das würde sich noch aufklären und bei den nächsten Büchern würde ich dann dahinter blicken. Ich will bei sowas aber nicht bis Buch zwei, drei oder vier warten müssen. Ich bin der Meinung, das muss man schon im ersten Teil direkt verstehen können.

Fazit … Das Buch ist ganz okay, aber es ist einfach nicht meins. Tut mir leid.

3 owl

Anmerkung: Da dies der erste Teil einer Reihe ist und ich diesen auch erst im Dezember 2014 gekauft habe, nehme ich diesen mit in die SUB Destroyer Challenge auf.

About Yvi

neugierig, skeptisch, offen für neues im Leben, leseverliebt, schreibsüchtig, Kaffee Junkie, verrückt nach Sonnenaufgängen, sensibel, emotionsbündel

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