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Montagsfrage #68

Eine Aktion von Buchfresserchen

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Gibt es Antagonisten, die ihr mehr mögt als Protagonisten bestimmter Bücher / Reihen und falls ja, was ist der Grund dafür?

Oh ja! Ich habe das bestimmt schon zig mal irgendwo erwähnt, dass ich Roman aus der evermore Reihe total mochte. Viel mehr als Damen! Allerdings finde ich die Frage nach dem Grund irgendwie schwierig. Warum mag man jemanden und warum nicht? Klar, Roman ist der Bösewicht und versucht mit allen Mitteln gegen die Liebe von Damen und Ever zu „kämpfen“. Aber Damen wurde mich mit der Zeit einfach total unsympathisch und nervte mich nur noch. Roman hingegen nicht. Ich fand es immer toll, wenn er in Szene gesetzt wurde, da ich ihn einfach mochte. Mein Mann sagt immer, ich hätte da irgendwie nen Tick und würde auf böse Jungs stehen. :D

Ich habe diese Reihe wirklich gerne lesen, aber als Roman dann gestorben ist, war mir der Spaß vergangen. Was nicht heißt, dass ich die Folgebänder nicht mochte! Mir hat Roman gefehlt. Er gab der Geschichte einfach das gewisse Etwas.

About Yvi

neugierig, skeptisch, offen für neues im Leben, leseverliebt, schreibsüchtig, Kaffee Junkie, verrückt nach Sonnenaufgängen, sensibel, emotionsbündel

6 comments

  1. Hi Yvi,

    haha, der Hang zu bösen Jungs kommt mir irgendwie bekannt vor … ;o)

    Mein Beitrag.

    Liebe Grüße
    Patricia

  2. Ich sage doch, ohne Antagonist ist es langweilig! Ausührlicher hier: http://kinderbuch-detektive.de/index.php/2016/09/19/2047/

    Liebe Grüße, anna

  3. Huhu,

    Roman mochte ich auch, aber nicht lieber als Damon. Mich stört sowieso dieses, dass man den dann lieber mögen soll als den anderen Charakter. Das ist bei mir dann doch eher selten. Aber manche mag ich schon. Wenn sie nicht zu heftig sind.

    Hier ist mein Beitrag:

    https://lesekasten.wordpress.com/2016/09/19/10522/

    LG Corly

  4. Huhu Yvi,
    ich kenne die Reihe zwar nicht, aber so wie du es beschreibst kann ich es trotzdem gut nachvollziehen. Es hat, denke ich, auch nichts damit zu tun, ob man die Bösen mehr mag, als die Guten. Manchmal sind die Charaktere einfach glaubwürdiger und irgendwie dennoch sympathisch, obwohl sie eigentlich als Antagonisten gelten sollen. Umgekehrt: Es gibt auch Protagonisten, die man als Leser nicht ausstehen kann. Ich gebe dir vollkommen recht.

    Mein Beitrag

    Liebe Grüße
    Jay von „Bücher wie Sterne“

  5. Liebe Yvi,

    das ist selten, aber es ist schon hin und wieder mal vorgekommen. Wobei ich dabei durchaus differenzieren möchte, dass das nicht unbedingt etwas mit mögen oder gern haben der Figur zu tun haben muss, sondern eher damit, wie interessant sich der Antagonist für mich darstellt.

    Wenn z.B. eine Hauptfigur sehr klischeehaft, sehr langweilig oder aber unnatürlich daher kommt, dann kann es schon mal sein dass der Antagonist deutlich interessanter, authentischer daher kommt und sein Charakter ansprechender wirkt. Dann würde ich den Antagonisten, dem Protagonisten definitiv vorziehen.

    Viele liebe Grüße

    Nisnis

  6. Hallo,
    für mich beschreibt das Wechselspiel aus Protagonist und Antagonist die Gegenseitigkeit, die zwei Seiten einer Medaille. Mir persönlich sind vielschichtige Charaktere die liebsten. Ein klassisches Gut und Böse gibt es heute nicht mehr, was gut so ist, in das Leben wäre langweilig wären die Figuren so einfach konzipiert. Eine ausführlichere Antwort dazu findest du auf vielleserin.de
    Viele Grüße,
    Marie

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