Mind Games #rezension

Titel: Mind Games

Autor: Teri Terry

Verlag: Carlsen

ISBN: 3551316198

Seitenanzahl: 464 Seiten

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Inhalt (Quelle: Amazon)

Die Welt, in der du lebst, existiert nur in deinem Kopf – doch was, wenn jemand mit deinen Gedanken spielt?

In Lunas Leben ist jeder online: virtueller Unterricht, Dates und Sport als Avatar, sogar das Parlament tagt digital. Nur Luna bleibt offline. Sie ist eine Verweigerin, seit ihre Mutter vor Jahren in einem Online-Spiel starb. Umso überraschter ist Luna, als sie von der mächtigen Firma PareCo zu einem Einstufungstest eingeladen wird – und einen der begehrten Programmierer-Jobs erhält. Warum hat die Firma so ein großes Interesse an ihr? Als Luna den begabten Hacker Gecko kennenlernt, beginnt sie die von PareCo erschaffene Welt immer mehr zu hinterfragen. Doch dann ist Gecko auf einmal verschwunden und Luna kann sich nicht mehr an ihn erinnern …

Sehr spannend, aber aus dem Anfang und Ende hätte man mehr machen können

Luna ist in der Welt, wo alles nur noch online zählt, eine Verweigerin und damit ziemlich alleine. Ihre Freunde, ihre Familie, … einfach alle … sind nahezu ständig online und von den Möglichkeiten begeistert. Als Luna auf Gecko stößt, kommt auch sie der virtuellen Welt immer näher und als sie schließlich zu dieser Insel soll, folgt ein Problem dem nächsten. Und vor allem viele Fragen.

Da ich die Gelöscht Reihe der Autorin gelesen und geliebt habe, war für mich klar, dass ich dieses Buch auch lesen muss. Vom Schreibstil und der Erzählweise her ist Mind Games der Reihe sehr ähnlich, was mir sehr gut gefallen hat.
Bei der Geschichte selbst hatte ich allerdings einige Schwierigkeiten.
Zuerst hatte ich das Gefühl, dass alles nur so vor sich herplätschert und ich war nicht wirklich gefesselt, weswegen ich nur schleppend vorankam. Das ging ungefähr bis zur Hälfte so.
Erst, als Luna auf diese Insel soll, hat mich das Buch gepackt und da wurde es richtig, richtig gut. Immer wieder tauchten Fragen oder Ereignisse auf, die man unbedingt beantwortet haben wollte. Doch als man merkte, dass es aufgrund der Seitenanzahl langsam dem Ende zugeht, war ich etwas verwirrt. Und wie ich es ahnte, kam das Ende echt schlagartig. Da hätte man noch ein bisschen rausholen können.
So, wie das Ende war, hätte ich nicht damit gerechnet und muss gestehen, dass ich etwas unzufrieden bin. Warum möchte ich nicht verraten, denn dann würde ich wohl ordentlich spoilern.

Ich war hin und hergerissen, ob ich Mind Games 3 oder 4 Sterne geben soll. Aber da ich dann doch über einige Seiten hin so sehr gefesselt war und damit positiv überrascht wurde, möchte ich knappe 4 geben.
Außerdem gefällt mir das Cover sehr gut. Es ist mal was anderes und dieses Farbspiel ist einfach klasse und passend. Der Schreibstil hat mir bereits in den anderen Büchern gefallen und da die Autorin diesem treu geblieben ist, bin ich natürlich sehr zufrieden.

Fazit:
Eine tolle Dystopie, sehr spannend, aber sie hat doch einige Schwächen. Anfang zieht sich – Ende zu schnell. Aber die Mitte ist wirklich genial!

Und was sagst du dazu?