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Million miles away: Nur bei dir #rezension

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Titel: Million miles away: Nur bei dir

Autor: Sarah Stankewitz

Verlag: Books on Demand

ASIN: B0176K9KFW

Seitenanzahl: 334 Seiten

Kaufen: Amazon

Inhalt (Quelle: Amazon)

Der neue New-Adult-Roman von Sarah Stankewitz

Ein Auslandsjahr. Eine Flucht vor dem eigenen Leben. Eine Liebe, die unter die Haut geht.

Die 18-jährige Melody Warren ist gebrochen. Ihre Vergangenheit holt sie ein. Die einzige Lösung: Ein Jahr lang allem entfliehen. Als sie jedoch in Port Macquarie landet, wird sie sofort mit Andrew McCaw konfrontiert. Der impulsive, attraktive und unglaublich nervtötende Andrew, der ihre Nähe nicht zu ertragen scheint. Womit Melody nicht rechnet – Andrew ist der Einzige, der sie von ihren Schatten befreien kann …

Ein Sommer voller Lügen, Intrigen, Geheimnissen und der einen Sache, die jeder Mensch in seinem Leben sucht: die ganz große Liebe …

Bewegende Geschichte mit wenigen Abstrichen

Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, welcher schon ahnen lässt, dass sich hier eine unschöne und schockierende Hintergeschichte abspielen wird.
Nachdem wir uns dann aber im 1. Kapitel mit Melody am Flughafen befinden, kamen schon meine ersten Zweifel auf. Diese galten allerdings dem zweiten Hauptprotagonisten – dazu aber dann gleich mehr.
Melody ist für ein Jahr nach Australien, um dort ein Austauschjahr zu machen. Andrew sollte an ihre Stelle nach Texas, was er aber direkt am Flughafen abbricht, womit wir einen seiner Charakterzüge kennenlernen. Melody erinnert ihn an „sie“ und er benimmt sich erst mal wie das Letzte und lässt sie alleine.
Danach dreht sich das alles so ein bisschen im Kreis. Wir erfahren, wie sie in Australien neue Freunde findet, sich in ihrer Gastfamilie einlebt und allmählich wieder auftaut.
Melody und auch Andrew haben jeweils eine schwere Vergangenheit, allerdings ist es nicht so ganz klar, ob es bei Melody tatsächlich Vergangenheit ist – oder eben noch stattfindet. Hin und wieder lesen wir Rückblicke, womit alles etwas verständlicher wird und bekommen die eine oder andere Überraschung geliefert.
Das Ende war mir irgendwie klar, aber das macht nichts, denn das ist ja meistens so.

Melody war toll und manchmal konnte ich mich ganz gut in sie hinein versetzen. Klar, ihr Verhalten war oft nicht gerade ideal (zB während der Party) – aber wenn ich mit solchen inneren Dämonen beschäftigt wäre und dann auch noch von jemanden so fertig gemacht werden würde, würde ich mich wahrscheinlich ähnlich verhalten. Man wünscht sich immer das schlagfertige, selbstbewusste, starke und perfekte Mädchen / Frau in Büchern, aber oft passt das halt einfach nicht und von daher fand ich Melody recht passend für die Geschichte.
Andrew … na ja, ich weiß immer noch nicht so ganz. Anfangs konnte ich ihn gar nicht leiden und leider hat sich das durch sein mieses Verhalten Melody gegenüber nicht unbedingt gebessert. Natürlich kann ich auch ihn verstehen, immerhin hat auch er eine unschöne Vergangenheit. Aber hallo? Er ist 18 (?) und ich glaube, dass man in diesem Alter ein bisschen Grips im Kopf hat und weiß, dass man niemanden verurteilen kann, weil man aussieht, wie man aussieht. Außerdem ging mir nach der Zeit sein widersprüchliches denken auf die Nerven. Ja – nein – doch – darf nicht – … An manchen Stellen habe ich dann gedacht, es könnte nun was werden, aber er konnte mich nicht überzeugen. Auch zum Schluss – als er dann wieder „der Alte“ war, da war es für mich schon zu spät. Sympathie verspielt.

Das hier war mein erstes Buch von Sarah Stankewitz und ich hatte keine Schwierigkeiten, oder Störung im Lesefluss. Der Schreibstil war also gut.
Das Cover gefällt mir wunderschön! Ich mag diese hellen Farben und außerdem passt es wunderbar zur Geschichte. Melody trägt ja auch immer ihren Cowboy-Hut und von daher finde ich das sehr gut gewählt.
Allerdings schließe ich mich anderen meinungen an, dass dieses Buch eher in die Kategorie Jugendbuch gehört, denn unter New Adult verstehe ich etwas anderes. ;)

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About Yvi

neugierig, skeptisch, offen für neues im Leben, leseverliebt, schreibsüchtig, Kaffee Junkie, verrückt nach Sonnenaufgängen, sensibel, emotionsbündel

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