Kein Tag mehr ohne dich #rezension

Titel: Kein Tag mehr ohne dich

Autor: Claire Contreras

Verlag: MIRA Taschenbuch

ISBN: 3956496302

Seitenanzahl: 352 Seiten

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Inhalt (Quelle: Amazon)

Das Leben ist schmerzhaft und viel zu kurz. Aber es kann auch wunderschön sein, weiß Elle, und beginnt ein Jahr nach dem Tod ihres Verlobten die Scherben ihres Lebens zusammenzusetzen. Nur um sich gleich vor neuem Schmerz schützen zu müssen, als plötzlich ihre erste Liebe Oliver wieder vor ihr steht und eine zweite Chance will. Das letzte Mal brach er ihr das Herz. Diesmal werden nicht einmal mehr Scherben übrig bleiben, wenn er sie erneut verlässt. Und doch fühlt Elle sich in seinen Armen etwas weniger zerbrochen …

Ein Buch, von dem man sich gern das Herz brechen lässt! hier die Autorenbio: Die New York Times-Bestsellerautorin ist vor allem bekannt für ihre zeitgenössischen Liebesromane, schreibt aber auch Romantic Suspense und erotische Geschichten. Wenn sie nicht schreibt oder auf Social-Media-Plattformen unterwegs ist, lässt sie sich gern von den Geschichten anderer Autoren begeistern und träumt von den Orten, die sie eines Tages bereisen möchte.

Anfangs wirklich toll, doch irgendwann schleift es

Nachdem Estelles Mann gestorben ist und sie ihren Trauer einigermaßen verarbeitet hat, zieht sie zurück zu ihrem großen (über fürsorglichen) Bruder Vic, wo sie auch ihre Jugendliebe Oliver erwartet. Obwohl sie ständig hin und her gerissen ist und Oliver aufgrund vergangener Ereignisse eigentlich nicht mehr an sich ran lassen will, flammen die Gefühle irgendwann wieder auf.

Als ich mit dem Buch angefangen habe, war ich sofort drin. Die Autorin hat einen tollen Schreibstil und schafft es, einem die Bilder tatsächlich vor Kopf zu setzen. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und konnte mich teilweise auch gut hinein versetzen.
Die Figuren sind klar ausgearbeitet und jeder hat seinen Standpunkt und Geschichte.
Was mich dann jedoch irgendwann nervte, war, dass es zwischen Estelle und Oliver immer nur hin und her ging und ich fragte mich, wann es dann nun endlich mal soweit ist. Irgendwie war dann auch einiges vorhersehbar und ich kam an einen Punkt, an dem ich nur vor mir her gelesen habe. Abbrechen kam aber auf keinen Fall infrage, denn immerhin hat es die Autorin geschafft, in mir eine enorme Neugier zu wecken und ich wollte wissen, was das Ende mit sich bringt. Damit wurde ich positiv überrascht, es hat mir sehr gut gefallen.
Sehr gut gefallen hat mir auch, dass wir ab und zu aus Olivers Sicht lesen durften. Davon hätte ich gerne mehr gehabt, aber es ist nun kein Kritikpunkt, eher im Gegenteil.
Allgemein mag ich es viel lieber aus der Sicht der Protas zu lesen.
Da ich eine Coverkäuferin bin, würde ich wahrscheinlich in der Buchhandlung an diesem Buch vorbei laufen. Es spricht mich nicht unbedingt an. Wenn man aber die Geschichte liest, weiß man, warum das Cover so ist und ich finde im Nachhinein, dass das sehr gut gewählt ist.
In allem fand ich die Geschichte ganz nett und ich wurde teilweise gut unterhalten und hatte Spaß, das Buch zu lesen. Wenn jemand eine Liebesgeschichte mit traurigem Hintergrund und auch erotische Szenen mag, sollte er zugreifen.

Und was sagst du dazu?