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Ich. darf. nicht. schlafen. #Rezension

ich darf nicht schlafen

Titel: Ich. darf. nicht. schlafen.

Autor: S.J. Watson

Verlag: FISCHER Taschenbuch

ISBN: 3596191467

Seitenanzahl: 400 Seiten

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Inhalt (Quelle: Amazon)

Ohne Erinnerung sind wir nichts. Stell dir vor, du verlierst sie immer wieder, sobald du einschläfst. Dein Name, deine Identität, die Menschen, die du liebst – alles über Nacht ausradiert. Es gibt nur eine Person, der du vertraust. Aber erzählt sie dir die ganze Wahrheit?

Als Christine aufwacht, ist sie verstört: Das Schlafzimmer ist fremd, und neben ihr im Bett liegt ein unbekannter älterer Typ. Sie kann sich an nichts erinnern. Schockiert muss sie feststellen, dass sie nicht Anfang zwanzig ist, wie sie denkt – sondern 47, verheiratet und seit einem Unfall vor vielen Jahren in einer Amnesie gefangen. Jede Nacht vergisst sie alles, was gewesen ist. Sie ist völlig angewiesen auf ihren Mann Ben, der sich immer um sie gekümmert hat. Doch dann findet Christine ein Tagebuch. Es ist in ihrer Handschrift geschrieben – und was darin steht, ist mehr als beunruhigend. Was ist wirklich mit ihr passiert? Wem kann sie trauen, wenn sie sich nicht einmal auf sich selbst verlassen kann?

Ganz anders, als der Film … Teilweise sogar besser.

Ich habe mit wenig Erwartuntgen zu dem Buch gegriffen, außer, dass ich einfach Abwechslung brauchte – und die bekam ich auch.

Wir lesen hier von Christine, die eine Anmesie hat und somit keine Vergangenheit – oder nur halbwegs Vergangenheit. Denn jeden Morgen nach dem Aufwachen hält sie sich für 20 Jahre und weiß weder, wo sie ist, wer neben ihr liegt, noch, was in den letzten 20 Jahren passiert ist. Und das jeden Morgen nach dem Aufwachen. Immer und immer wieder. Langweilig, oder? Nein, eigentlich gar nicht.
Christine wird jeden Morgen von Dr. Nash angerufen, der sie daran erinnert, dass sie Tagebuch führt und sich die täglichen Geschehnisse notiert. Dadurch kommt es tatsächlich dazu, dass sie sich allmählich wieder an gewisse Dinge erinnern kann.
Und nach und nach werden ich viele Fakten klar, sie ist in Gefahr, sie darf ihren Mann Ben nicht trauen und ihr wird vieles weitere verheimlicht.
…. Den Rest lest ihr selbst, sonst verrate ich zu viel. :)

Was mich persönlich etwas ärgerte, aber nicht schlimm ist, ich habe mitten drin so richtig Lust bekommen, mir den Film anzusehen. Das habe ich dann auch getan. Und der Film und Buch unterscheiden sich in einigen Dingen, wie zB der Name von Dr. Nash, das Alter von Adam (Christines Sohn), usw … Natürlich hab ich mich dann auch geärgert, da ich ja nun theoretisch wusste, wie es ausgeht. Trotzdem habe ich fleißig weiter gelesen, denn durch die Tatsache, dass so vieles anders war, hätte ja auch das Ende anders sein können und teilweise war das dann sogar auch der Fall. Also … wer den Film mag, wird das Buch lieben! Umgekehrt ebenso!

Der Schreibstil und Kapitellänge waren jeweils super. Nein, einmal muss ich passen. Die Kapitel sind in einmal 3 Teile aufgeteilt. Teil 2 ist ihr Tagebuch und in den einzelnen Tagen unterteilt. Teil 3 ist dann wieder ein kompletter Teil und das war mir dann etwas zu lang. Für Leser, die Kapitelweise lesen, ist es etwas unpraktisch, aber kein Drama. Daher … alles ist gut.
Das Cover ist soweit okay. Spricht mich nun nicht unbedingt an, aber es gibt schlimmere.

5 owl

About Yvi

neugierig, skeptisch, offen für neues im Leben, leseverliebt, schreibsüchtig, Kaffee Junkie, verrückt nach Sonnenaufgängen, sensibel, emotionsbündel

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