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Die Traumweberin #rezension

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Titel: Die Traumweberin

Autor: Ben Bennett

Verlag: Mira Taschenbuch

ISBN: 3956492625

Seitenanzahl: 304 Seiten

Kaufen: Amazon

Inhalt (Quelle: Amazon)

In einer stürmischen Winternacht wird vor der Küste Cornwalls ein bewusstloser Surfer angespült. Es findet sich nicht der leiseste Hinweis auf seine Herkunft – außer einem geheimnisvollen Amulett mit dem Foto einer jungen Frau. Da er nicht aus dem Koma erwacht, wird er in das alte Hospiz am Meer verlegt, in dem die 25-jährige Ruby Light als Krankenschwester arbeitet. Ruby spürt augenblicklich eine tiefe, unerklärliche Verbindung zu dem unbekannten Patienten. Verzweifelt bittet sie ihre Großmutter Tilda, die in St Ives nur als die Traumweberin bekannt ist, sie in seine Träume zu führen – denn nur so kann sie sein Leben retten …

Ein schönes Buch zum Träumen

Ruby arbeitet in einem Hospiz und begleitet dort die Menschen auf ihrem letzten Weg. Alle Menschen lieben Ruby, sie strahlt eine unheimliche Wärme aus, sie ist das Licht – so sagt es einer der Hospizbewohner. Auch ich mochte Ruby von Beginn an, sie ist scheinbar ein sehr herzlicher Mensch und solche gibt es viel zu selten. Außerdem ist sie fasiziniert und noch viel mehr, als dieser mysteriöse Surfer in ihre Obhut kommt, der erst vor kurzem am Strand von St Ives angespült wurde. Denn sie spürt ganz eindeutig eine Verbindung zu ihm und schafft es dank ihrer Großmutter Tilda in seine Träume und was sie da sieht ……. (dürft ihr dann selbst lesen, denn das möchte ich nicht verraten)

Das Buch ist wunderschön geschrieben und ich kam sofort super in die Geschichte hinein. Anfangs hatte ich ein wenig Bedenken, aber die konnte ich ganz schnell über Board werfen.
Die Kapitel sind angenehm kurz, was ich ja besonders mag, denn so kann man schon mal eben noch nebenbei ein Kapitel weglesen und muss nicht mittendrin abbrechen. Ich mag sowas nämlich nicht.
Außerdem fand ich die Szenen allsamt wunderbar beschrieben. Sie waren ziemlich detailliert und schön ausgeschmückt, aber trotzdem nicht zu überhoben. Hier ist also ein gesundes Mittelmaß gefunden worden.
Übrigens wird die Geschichte in der Erzählperspektive geschrieben. Für mich war das schon beinahe ungewohnt, da ich in letzter Zeit nur noch Bücher in der 1. Person lese (was ja schon Überhand nimmt). Das war nun kein Problem, sondern einfach ungewohnt, aber mal eine tolle Abwechslung. Da sind die Geschmäcker ja grundsätzlich verschieden.

Was mir persönlich etwas gefehlt hat, das Buch hat mich nicht 100 %ig fesseln können. Denn obwohl ich abends locker noch 1 – 2 Kapitel hätte lesen können, habe ich es schon mal zur Seite gelegt. Außerdem hat es in mir selten Emotionen aufgewühlt. Es war schön, gar keine Frage. Aber irgendwas fehlte mir halt.
Das Cover ist auch nicht unbedingt meins. Die Farbgestaltung finde ich wirklich toll. Aber hier hätte ich mir irgendwas gewünscht, was auf die Träume zurückkführen lässt. Oder Ruby / Tilda / …? Hätte ich das Buch nun im Geschäft gesehen, wäre ich tatsächlich dran vorbei gelaufen.

Trotzdem bekommt die Geschichte von mir 4 von 5 verdiente Sterne und ich bedanke mich bei Mira Taschenbuch für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

4 owl

About Yvi

neugierig, skeptisch, offen für neues im Leben, leseverliebt, schreibsüchtig, Kaffee Junkie, verrückt nach Sonnenaufgängen, sensibel, emotionsbündel

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