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Dem Leben so nah #rezension

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Titel: Dem Leben so nah

Autor: Teresa Wagenbach

Verlag: Forever Ullstein

ASIN: B01FXQSMGE

Seitenanzahl: 267 Seiten

Kaufen: Amazon

Inhalt (Quelle: Amazon)

Annabel & Lukas

Annabel hat bei einem Autounfall ihren kleinen Bruder und ihre Eltern verloren. Seitdem versucht sie, mit dem Verlust zu leben. Doch der Wunsch, wieder mit ihrer Familie vereint zu sein, ist übermächtig. In ihrer Verzweiflung beschließt die junge Frau, ihrem Leben ein Ende zu setzen und stürzt sich von einer Klippe. Doch ihr Selbstmordversuch misslingt: Sie erwacht im Krankenhaus, wo ihr ein fremder Mann seine Hilfe anbietet. Der Pfleger Lukas ist fasziniert von der schönen Unbekannten und möchte ihr helfen. Doch kann ein Fremder Annabel ihren Lebenswillen zurückgeben? Als sie zum Schutz vor sich selbst bei Lukas und seiner Familie einzieht, wird schnell klar, dass auch Lukas Welt nicht so perfekt ist, wie es von außen scheint. Und dass er Annabel wohl genauso dringend braucht wie sie ihn …

Eine ganz besondere Liebesgeschichte!

Eine schöne Liebesgeschichte

Alles beginnt ganz tragisch. Annabel hatte ihre komplette Familie bei einem Autounfall verloren und gibt sich jahrelang die Schuld daran, dass ihr kleiner, über alles geliebter Bruder gestorben ist. Die Selbstvorwürfe werden so enorm, dass sie sich das Leben nehmen will … und wacht im Krankenhaus auf. Luka, der Pfleger, nimmt sich bei sich und seiner psychisch labilen Mutter auf und hofft, ihr neuen Lebensmut geben zu können.

Ich weiß nicht warum, aber ich bin mit ziemlich hohen Erwartungen an dieses Buch gegangen. Vielleicht weil die Inhaltsangabe so vielversprechend ist. Kaum hatte ich das Buch auf meinem Kindle, habe ich zu lesen begonnen und war nicht selten an die Geschichte gefesselt.
Doch immer wieder traten einige Punkte auf, die mich enorm gestört haben und deswegen musste ich lange überlegen, ob ich 4 oder nur 3 Sterne vergebe.
Die Geschichte wird abwechselnd aus Annabels und Lukas Sicht erzählt und immer wieder wandern wir in deren beiden Vergangenheit. So finde ich das eigentlich ganz schön, denn man kann die Figuren besser kennenlernen, sie verstehen und mit ihnen fühlen. Allerdings hätte ich mir hier dann wirklich jeweils ein neues Kapitel oder zumindest einen größeren Abspann gewünscht. Man ist in der Gegenwart, Zeilenumbruch. Man ist der Vergangenheit. Ebensp geschah das mit den Perspektivenwechsel. Anfangs war das noch okay, aber irgendwann hat es gestört, denn ich war ständig verwirrt.

Trotz allem schaffte es die Autorin mir die Figuren näher zu bringen und mich ständig auf Neugier zu halten. Ehrlich gesagt hatte sich die Geschichte irgendwann zu ziehen begonnen, aber ich war mir einfach so unschlüssig. Was passiert zum Schluss? Immerhin konnte Annabel die Schuldgefühle immer noch nicht ablegen und irgendwie schien es mir gar nicht so abwegig, dass sie vielleicht noch mal zu den Klippen geht und springt. Außerdem interessierte es mich brennend, was mit der Mutter passiert. Und dann … Tja, wer hätte es gedacht. Es kam ein überraschendes und auch schönes Ende.
Ich denke, im Gesamtverhältnis hat das Buch schon seine 4 Sterne verdient, denn die Geschichte war ja wirklich schön und hat mir sehr gut gefallen.

4 owl

About Yvi

neugierig, skeptisch, offen für neues im Leben, leseverliebt, schreibsüchtig, Kaffee Junkie, verrückt nach Sonnenaufgängen, sensibel, emotionsbündel

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