Absolution – Wie man eine Sünde überlebt #Rezension

Titel: Absolution – Wie man eine Sünde überlebt

Autor: Jasmin Romana Welsch

Verlag: Sternensand Verlag

ASIN: B01BENTRI2

Seitenanzahl: 233 Seiten

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Inhalt (Quelle: Amazon)

Mein Name ist Sixten. Ich denke, ich war ein durchschnittlicher Absteiger: unterbezahlt, launisch und auf das Leben und die ach so verkommene Welt schlecht zu sprechen. Da war mein kleines Drogenproblem, diese nervenaufreibenden Sitzungen bei Doktor Mattson und mein Kumpel Nils, der seit der Grundschule nicht gelernt hat, länger als zehn Stunden sauer auf mich zu sein.
Summa summarum war mein Leben Mist, aber unkompliziert genug, um den Pessimismus in die tägliche Routine einfließen zu lassen.
Ich hätte genau so weitergemacht, wäre nicht alles plötzlich unwirklich geworden.
Auf einmal soll ich ein Todsünder sein und der Sklave eines Dämons werden – das behauptet zumindest die sprechende Katze, die will, dass ich sie Meisterin nenne.
Vielleicht habe ich auch einfach Wahnvorstellungen von der Kokserei bekommen. So oder so, mein Leben braucht eine Kehrtwende.
Dann muss ich mich eben damit abfinden, dass es Himmel und Hölle gibt, auch wenn ich bisher Atheist war. Ich war ja auch ein gefühlskaltes Arschloch und finde mich jetzt damit ab, dass ich die Dämonen-Katze, die meine Seele verschachern will, irgendwie mag. Einer von uns wird trotzdem verlieren.
Am Ende bin ich vielleicht tot, verrückt oder clean, aber das müsst ihr schon selbst herausfinden.

Mich hat ein Buch selten so gut unterhalten wie dieses! Echt zu empfehlen!

Humorvolle Bücher sind ja eigentlich gar nicht mein Geschmack, aber dieser Klappentext machte mich so neugierig, dass ich es probieren wollte. Und ich wurde auf keiner Seite enttäuscht.

Sixten ist ein Junkie, der eigentlich nur sein Leben lebt, zum Psychologen geht und mit seinen Kumpels rumhängt. Mehr kann ich eigentlich gar nicht verraten, denn sonst würde ich schon spoilern, aber im Klappentext steht alles drin, was man wissen muss.

Die Geschichte nimmt sehr schnell an Fahrt an und man kommt mitten ins Geschehen. Sixten will überleben, also geht er mit dieser verrückten Katze auf die Reise – oder Suche.

Immer wieder musste ich pausieren, weil mir die Tränen vor Lachen kamen. Dieser trockene, sarkastische Humor ist genau das, was ich liebe. Und dann immer in so genialen Momenten, einfach toll. Es ist schade, dass das Buch so schnell vorbei war, aber ich würde sehr gerne mehr davon lesen. Auf jeden Fall werde ich mir noch das eine oder andere Buch der Autorin genauer ansehen, denn der Schreibstil ist erfrischend und hat mir sehr gut gefallen. Das macht wirklich Lust auf mehr!

Das Cover gefällt mir sehr gut. Ich mag die Farbe und es passt meiner Meinung nach gut zur Geschichte. Falls diese Person Sixten darstellen soll, ist das gut getroffen. Vor allem passt die Katze sehr gut dazu.

Und was sagst du dazu?